Arbeitskleidung? Kurze Hose!

Ein Beruf mit Zukunft: Das Badria sucht dringend Verstärkung

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Knappe Badeanzüge, Ferngläser, entspannte Bademeister, die um das Becken spazieren – so stellen sich die meisten die Arbeit in einem Schwimmbad vor. Doch mit diesem Klischee soll jetzt aufgeräumt werden: Das Badria-Team sucht Unterstützung – und wir stellen den vielseitigen Job der „Fachangestellten für Bäderbetriebe“ und der Rettungsschwimmer im Porträt vor.

„Wenn man nachfragt, wissen die meisten gar nicht, was unsere Angestellten zu tun haben – die Leute meinen wirklich, wir spazieren nur ab und zu um das Becken und das war’s. Doch die Arbeit hier ist um einiges vielseitiger!“ Günter Rödel, Leiter des Badria Wasserburg und Fachkraft für Bäderbetriebe mit Meisterabschluss, möchte diesen Job der breiten Masse etwas näher bringen. Denn: Das Badria-Team sucht dringend nach Verstärkung.

„Zum Job gehört natürlich die Aufsicht für die verschiedenen Bade-Bereiche. Doch auch Erste-Hilfe, Eventmanagement, Betreuung der Technik, Pflege der Anlage und Animation der Gäste ist ein Teil des Berufsbildes“, erklärt Rödel.

 

 

„Jeder kann sich seinen Fähigkeiten entsprechend verwirklichen“

Das Beste am Job rund ums Schwimmbecken: „Jeder kann sich seinen Vorlieben und Fähigkeiten entsprechend mit einbringen. Wer sich gerne zurückzieht, kann sich mehr auf die Technik und die Pumpen im Keller konzentrieren. Wer lieber mit Menschen umgeht, kann Gymnastikkurse und Kinderangebote planen!“ Die Vielseitigkeit dieses Berufes wissen auch die beiden Angestellten Daniele Amendolara (rechts im Bild, unten) und Sven Völlink (links) zu schätzen …

 

Die beiden Angestellten überprüfen Werte wie PH und Chlor des neuen Sauna-Außenbeckens.

Amendolara ist im ersten Lehrjahr zur Fachkraft für Bäderbetriebe, einer dreijährigen Berufsausbildung. „Mein Cousin hat den gleichen Beruf gelernt, so bin ich darauf aufmerksam geworden. Am besten gefällt mir die Vielseitigkeit: Ich kann mich mit der Technik beschäftigen, Aufsicht machen, Schwimmgymnastik und Kindergeburtstage durchführen, die Becken vorbereiten und viel mehr.“

„Am besten gefällt mir die Vielseitigkeit“

Das Team des Badria arbeitet in zwei bis drei Schichten pro Tag. „Die erste Aufgabe ist am Morgen die Reinigung der einzelnen Abschnitte im Schwimmbad“, erklärt Amendolara den üblichen Tagesablauf. „Wir prüfen die Verkehrssicherheit der Geräte, Rutschen und Handläufe, lüften einmal komplett durch und desinfizieren und entkeimen die einzelnen Bereiche. Dann konzentriert sich jeder auf sein Fachgebiet und anstehende Arbeiten.“ Einen Monat vor der Öffnung des Freibades wird momentan die Außenanlage (Bild rechts) gepflegt und vorbereitet.

 

Schichtwechsel: Die Angestellten machen die Übergabe im Aufsichtsraum neben dem großen Schwimmbecken.

 

 

 

 

 

Proben nehmen und auswerten: Drei Mal täglich wird das Chlor im Badewasser gemessen.

 

 

 

 

 

Sven Völlink, ebenfalls Fachkraft für Bäderbetriebe, hat viele Jahre lang Erfahrungen als Animateur im Ausland gesammelt. „Das ist auch mein Spezialgebiet hier im Badria, ich bin gerne direkt am Kunden, animiere und arbeite mit Kindern.“

 

Ein sportlicher Job: Amendolara und Völlink beim Schwimmtraining

„Von Pflaster aufkleben bis hin zur Herz-Lungen-Wiederbelebung“

Die Vielseitigkeit des Berufes ist auch für ihn ein ausschlaggebendes Argument. „Der Job ist sportlich – wir machen einen jährlichen Nachweis der Rettungsfähigkeit und trainieren dafür regelmäßig, wir dürfen ja die Bäder auch kostenfrei nutzen. Außerdem nehmen wir Schwimmabzeichen ab, flicken auch mal ein Schwimm-Tier, streichen einen Pool und planen Events wie Sommerfeste und Mitternachts-Saunen.“

Doch das ist noch nicht alles: „Mittwochs geben wir Gymnastik-Angebote für begeisterte Damen. Und rund um die Uhr sind wir für alle Wehwehchen der Gäste da – von Pflaster aufkleben bis hin zur Herz-Lungen-Wiederbelebung ist alles dabei. Auch ist man hier mal Gärtner für die Grünanlagen oder Erzieher für sehr junge Gäste.“

 

Auch mal Erzieher sein: Amendolara erklärt einem Jungen an der Rutsche, das Handys in diesem Bereich aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt sind.

 

„Das beste für mich? In kurzer Hose arbeiten!“

Am besten gefällt Völlink, dass er immer in kurzer Hose arbeiten kann. „Außerdem ist es mir bei der Arbeit immer warm – das hat man ja auch nicht in jedem Beruf. Jeder Tag im Badria ist anders, es ist ein extrem abwechslungsreicher Job, bei dem man mit Menschen aus allen Schichten zu tun hat, mit einem super Team zusammenarbeitet und viele Entfaltungsmöglichkeiten hat.“

„ … und der Lohn stimmt auch!“

Denn: Die Angestellten des Badria arbeiten für den Öffentlichen Dienst und werden somit tariflich bezahlt – Schichtzulagen an Wochenend- und Feiertagen kommen noch obendrauf. Auf jeden Fall ist es ein Beruf mit Zukunft, weiß Völlink: „Mit dieser Ausbildung wird man immer und überall einen Job finden – es gibt einfach zu wenige von uns für eine immer weiter ansteigende Nachfrage an Wellness- und Fitnessangeboten.“

 

Lust, mitzumachen? Das Badria Wasserburg sucht ab sofort Fachangestellte für Bäderbetriebe, Rettungsschwimmer oder Quereinsteiger mit handwerklicher Basis und Sauna-Aufsichten jeweils in Vollzeit oder auf geringfügiger Basis. 

Außerdem werden Animateure für Kindergeburtstage für je zwei Stunden am Nachmittag gesucht. Auch Praktikanten sind jederzeit willkommen.

Weitere Informationen unter www.badria.de, per E-Mail  oder unter den Telefonnummern 08071/920214 und 08071/920211.

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Ein Gedanke zu „Arbeitskleidung? Kurze Hose!

  1. haubelinchen

    Ich bin Stammgast im Badria und sehe, dass sich die Mitarbeiter sehr für das Badria einsetzen.

    Sauberkeit wird groß geschrieben und es ist genug zu tun, die Angestellten packen an. Weiter so und vielen Dank

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