Am Grab von Maria Scharlach

Stadt und Rathaus nehmen Abschied von beliebter Mitarbeiterin

image_pdfimage_print

scharlachWasserburg – Sie hat über 15 Jahre lang gekämpft, am Ende hat doch die Krankheit gesiegt: Im Alter von nur 62 Jahren ist am Mittwoch Maria Scharlach gestorben. Unter großer Anteilnahme wurde sie am heutigen Freitag zu Grabe getragen. Die Stadt Wasserburg und das gesamte Rathaus verabschiedeten sich neben Familie, Freunden und Bekannten von der langjährigen Bürgermeister-Sekretärin beim Seelen-Gottesdienst in St. Jakob und bei der Beisetzung auf dem städtischen Friedhof. Unzählige Kränze schmücken ihr Grab.

Die Seele des Rathauses – das ist das Vorzimmer des Bürgermeisters. Und dort saß Maria Scharlach seit 1972. Ein Jahr zuvor war sie als Verwaltungsangestellte in den Dienst der Stadt Wasserburg – zunächst in der Kämmerei – getreten. Bürgermeister Michael Kölbl würdigte sie bei seiner Grabrede als einen herzensguten Menschen mit hoher sozialer Kompetenz, der sich gut in Andere hineinversetzen konnte. Sie habe aber in ihrer Tätigkeit allzeit auch eine große fachliche Kompetenz und große Loyalität bewiesen, und habe stets Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden können. Damit sei sie den Bürgermeistern stets eine große Hilfe gewesen.

Maria Scharlach habe trotz ihrer langjährigen schweren Krankheit, gegen die sie mit schier unglaublicher Kraft angekämpft hat, fast bis zuletzt mit großem Einsatz ihre Arbeit im Vorzimmer verrichtet. Die Stadt Wasserburg schulde der Verstorbenen über den Tod hinaus Dank und Anerkennung. Foto: (AH)

IMG_1775_k

Ein Meer aus Blumen schmückt Maria Scharlachs Grab.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.