ADAC lässt Erstklassler leuchten

Gemeinschaftsaktion – Auftakt für ganz Oberbayern heute in Wasserburg

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DSC_0120_kJedes Jahr verunglücken auf Deutschlands Straßen 30.000 Kinder unter 15 Jahren im Straßenverkehr. Oft nur deshalb, weil sie nicht oder zu spät gesehen werden. In der jetzt beginnenden dunklen Jahreszeit ist die Gefahr doppelt so hoch wie im Sommer. Daher verteilen die ADAC-Stiftung „Gelber Engel“, die Deutsche Post, der BILD-Verein „Ein Herz für Kinder“ und die LHD Group GmbH zum Herbstbeginn wieder rund 760.000 reflektierende Sicherheitswesten an Schulanfänger. Start der Aktion für Oberbayern war heute in Wasserburg …

Allein in Südbayern werden an 1340 Schulen insgesamt 65.000 Westen ausgegeben. In der Grundschule Wasserburg wurden sie von Rüdiger Lode, Vorstand für Verkehr, Umwelt und Fahrzeugtechnik des ADAC Südbayern, und Bürgermeister Michael Kölbl bei der Auftaktveranstaltung für Oberbayern an die 62 Erstklässler verteilt.

Sicherheit auch in der Freizeit

Trägt ein Kind eine reflektierende Sicherheitsweste, wird es von den anderen Verkehrsteilnehmern bereits ab einer Entfernung von 140 Metern und damit sechs Mal früher erkannt. So können Unfälle vermieden und Leben gerettet werden. Die Sicherheitswesten „strahlen“ durch einen hohen Anteil an Reflexmaterial. Trotz Schulranzen sind die Erstklässler gut zu sehen. Dafür sorgt unter anderem die Kapuze. Wird sie nicht auf dem Kopf getragen, hängt sie über dem Ranzen.

Zudem ragen die langen Westen ein gutes Stück unter dem Schulranzen heraus und die Reflexstreifen lassen die Kinder von weitem leuchten. Ein besonderes Anliegen des ADAC und seiner Partner ist es, die ABC-Schützen zu ermuntern, die Westen zu ihrem eigenen Schutz auch in der Freizeit beim Spielen, Spazierengehen und auf dem Rad zu tragen. Hier hofft der Automobilclub auf die nachhaltige Unterstützung von Eltern und Erziehern.

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