„A scheene Dienststelle schaut anders aus“

Polizei: Bayerns Innenminister will sich für Neubau einsetzen

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Wasserburg – Na, a scheene Dienststelle schaut anders aus. Der größte Wunsch der Wasserburger Polizisten: Eine neue Polizeiinspektion. Deshalb gab’s am gestrigen Donnerstagabend einen hohen Besuch: Zusammen mit Annemarie Biechl (CSU) und Parteikollege Otto Lederer war der bayerische Innenminister Joachim Herrmann höchstpersönlich vor Ort, um sich ein Bild von der Dienststelle zu machen.

Man könnte sagen, alles a bissal veraltet: Deshalb gestern der prominente Besuch. Nach einer kurzen Begrüßung schilderte der Wasserburger Polizeihauptkommissar Brandt dem Minister die aktuelle Lage der Polizeiinspektion. Vom Schimmel im Erdgeschoss über quietschende Böden bis hin zur fehlenden Ausstattung für körperlich beeinträchtigte Personen. Historisch die Räumlichkeiten und historisch und eben altmodisch und abgenutzt das Inventar.

„Es erinnert mich hier vieles an die frühere Polizeiinspektion in Holzkirchen, die auch in solch einem katastrophalen Zustand war. Nur hier ist es ja noch schlimmer“, zeigte sich der Innenminister überrascht. Er sagte deshalb zu, er wolle sich persönlich und politisch für eine bessere Situation der Polizisten einsetzen. Die Rede sei von einem Neubau. Erste Gespräche laufen schon. So wurde bereits ein Grundstück in der Nähe des Inn-Salzach-Klinikums, das derzeit im Besitz des Bezirks Oberbayerns ist, ins Auge gefasst.

Zum Abschluss bat der Minister aber um Geduld, es werde noch etwas Zeit vergehen, bis es soweit sei: „Bis dahin bleibt mir nur eins zu sagen, danke für den unermüdlichen Einsatz. Es ist viel Arbeit in einem Einzugsgebiet von 43.000 Menschen für Sicherheit zu sorgen.“

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