881 Unterschriften gegen die Sperrstunde!

Linke Liste Wasserburg mit Aufruf: „Kommt zahlreich heute in die Stadtratssitzung"

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linke„Um die Sperrstunde zu verhindern und ein lebendiges Nachtleben in Wasserburg zu erhalten, haben wir innerhalb von zehn Tagen 881 Unterschriften gesammelt! 394 davon stammen von Wasserburgern, 237 von Bewohnern der Altstadt. Die Resonanz auf unsere Aktion war durchweg positiv. Ich rufe deshalb dazu auf, heute Abend möglichst zahlreich zur Stadtratssitzung zu kommen, um zu zeigen, dass es einen breiten Protest gegen die Einführung einer Sperrstunde gibt“, so Christian Peiker, Ortsvorsitzender der Wasserburger LINKEN in einer Presseerklärung heute am Donnerstagmorgen. Sophia Jokisch, selbst Stadträtin der Linken Liste Wasserburg, erklärt zum Antrag …

Foto: Renate Drax

… zur Einführung einer Sperrstunde, der heute am Donnerstagabend auf der Tagesordnung der Wasserburger Stadtratssitzung steht:

„Ich spreche mich klar gegen eine Sperrstunde für Wasserburg aus. Sperrstunden verlagern das Problem nur. Statt in den Lokalen wird dann noch mehr auf den Straßen in der Altstadt gefeiert und die Lärmbelästigung zunehmen. Anstatt hier mit Verboten und Zwang zu agieren, wäre es besser sich etwas Zeit zu nehmen und ein Konzept auszuarbeiten, wie sich ein harmonischeres Zusammenleben künftig organisieren ließe.

Die herbe Einschränkung des Nachtlebens wird Wasserburg dann zum Ausgehen unattraktiver machen. Viele junge Menschen werden zum Feiern gleich in andere Städte fahren, was zu Einnahmeverlusten bei den Wirten führen wird.“

 

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6 Gedanken zu „881 Unterschriften gegen die Sperrstunde!

  1. Die Linken … die wohnen mit Sicherheit nicht in der Nähe oder mischen selbst kräftig mit, weil jeder, der dort wohnt, könnte schon Bücher schreiben und Lieder davon singen, was da manchmal abgeht und wie das dann ausschaut: Glasscherben, kiloweise Zigarettenkippen, Kotze, Schlägereien, Lärm.
    Ich würde dafür keine Sperrstunde einführen, aber ab Mitternacht keinen Alkoholverkauf mehr erlauben.

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    1. Stimmt Ludwig, Kollektivstrafen sind absolut richtig, eine handvoll benimmt sich daneben, alle werden bestraft – so wollen wir das hier in Bayern!

      Und gerade die Linken, die sind ja sowieso Schuld an allem Schlimmen auf der Welt, schon immer und das Bier auf dem Foto beweist es, diese ganzen Hedonisten!

      Was fällt denen ein, ein Bier auf einem Foto zu haben, einen Bayerischen Ministerpräsidenten der öffentlich Alkohol konsumiert oder sich gar mit einem Bier ablichten lassen würde, so was würde es NIE geben. Ich wäre dafür, Glas zu verbieten, Zigaretten zu verbieten, Kotzen, Schlägereien und Lärm zu verbieten, dann wäre endlich mal allen geholfen!

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  2. … die Bierflasche auf dem Foto passt super zu der Unterschriftensammlung der Linken Liste Wasserburg gegen die Sperrstunde – Prost!

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  3. Das ist doch alles übertrieben!
    Es gibt Menschen, die wollen nicht noch mehr Einschränkung, als sie eh schon haben. Ich wohne auch in der Altstadt und ertrage diesen sogenannten Lärm.

    Ihr vergesst dabei jedoch, dass eine Stadt nie vollkommen ruhig ist, sonst wäre es ja ein Dorf.
    Von einer Stadt, in der so viele Individuen ihr Leben führen, von der kann man nicht erwarten, nachts klösterliche Stille auf den Straßen vorzufinden.

    Leben und leben lassen. Und wirkliche Unruhestifter (ob betrunken oder nicht) gibt es immer – egal, zu welcher Uhrzeit.

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  4. Die Linken und die Bierflasche,ein sensationeller Schnappschuss. Ja mei, manche sagen das wäre unprofessionell, w obei ich immer dachte, grad in Bayern sei dies sehr professionell. Sogar von sehr geselligen Menschen spricht man hie und da. Auch glaube ich mich zu erinnern, dass viele viele Münchner Oberbürgermeister jährlich die Wiesn mit dem anzapfen eines Bierfasses einläuteten, ist das noch so? De oana deafan und de andern ned? Ja wo samma den.

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    1. Demnächst wird man den Frühaufstehern noch verbieten mit dem Auto in die Arbeit zu fahren.Schönes freies Deutschland

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