28 Container für minderjährige Flüchtlinge

Wasserburger Bauausschuss genehmigt einstimmig Antrag des Landkreises

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Baustellen WohncontainerAn der Krankenhausstraße in der Burgau werden demnächst Wohncontainer für 28 Einzelzimmer sowie Küchen- und Gemeinschaftsräume aufgestellt. Das beschloss der Wasserburger Bauausschuss einstimmig bei seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause. Die Stadt kommt damit einem Antrag des Landkreises Rosenheim nach, der nach wie vor Unterkünfte für minderjährige Flüchtlinge benötigt. Warum ausgerechnet Rosenheim besonders mit der Flut an jungen Flüchtlingen zu kämpfen hat, …

…. weiß der Sprecher des Landratsamtes, Michael Fischer: „Für Asylbewerber gibt es in Bayern zwei zentrale Auffangeinrichtungen, von wo aus die Menschen dann weiter geleitet werden. Für Jugendliche gilt da eine andere Reglung. Die müssen zunächst von dem Landkreis betreut werden, in dem sie aufgegriffen werden.“ Für Rosenheim treffe dies überdurchschnittlich oft zu: „Wir haben die Schleierfahnder auf den Durchgangs-Autobahnen nach Salzburg und zum Brenner und wichtige Bahnlinien, auf denen die Bundespolizei erfolgreich arbeiten.“ Deshalb sei die Zahl der aufgegriffenen jugendlichen Flüchtlinge besonders hoch.

Und deshalb suche der Landkreis immer noch Unterbringungsmöglichkeiten für so genannte Clearing-Häuser. „Das ist der Ort, an dem die minderjährigen Flüchtlinge als erstes untergebracht und versorgt werden. Dort werden sie dann nach ihrem Namen, ihrem Herkunftsland, ihrer Geschichte befragt und gesundheitlich durchgecheckt.“ Das übernehmen oft Mitarbeiter der Diakonie oder der Caritas. „Die Jungen Menschen werden dort rund um die Uhr betreut, bis sie von anderen Institutionen aufgefangen werden“, so Fischer.

Wann die Container in der Krankenhausstraße aufgestellt werden, ist noch nicht ganz klar. „Das Gelände ist nicht ganz einfach, muss erst vorbereitet werden“, so Helmut Schmid vom städtischen Bauamt. Zunächst müssten Bodenplatten für die zweigeschossigen Containerbauten betoniert werden. HC

 

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9 Gedanken zu „28 Container für minderjährige Flüchtlinge

  1. Super, Schlittenberg kommt weg, dafür werden hässliche Blechkisten hingestellt.
    Langsam sollte Schluss sein mit diesem ganzen Aufnahme-Wahn.

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    1. Schäm Dich!

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  2. Gäbs keine Waffenlieferungen und Geldgier, gäbs ned so viele Kriege – wo „brennts“ eigentlich grad nicht? – gäbs nicht so viel Schutzsuchende. Das ist ja wohl das Mindeste, was man tun kann, wenn Kinder und Jugendliche ihre Eltern verloren haben…Also: Herzlich willkommen in Wasserburg!

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    1. wasserbürger

      …. zu Vroni: dem kann ich nur zustimmen, vielleicht sollten wir uns auch überlegen die Jugendlichen besser unterzubringen als in Blechkisten.
      Wo gibt es Möglichkeiten? Und wäre es nicht besser die Leute etwas zu verteilen um den Kontakt zu verbessern bzw. überhaupt möglich
      zu machen? Und Grundsätzlich ja Herzlich Willkommen!

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  3. Mach mir mal Gedanken, ob ich nicht mit meinen Kindern irgendeine gute Tat vollbringen kann… vielleicht im Winter einen ANDEREN Schlittenberg – Tom, da gibts noch mehr davon! -gemeinsam mit ein paar Flüchtlingskindern nutzen um die alten Schneeanzüge meiner Burschen noch einem guten Zweck zukommen zu lassen…

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  4. Monika Rieger

    Ich versuche hier alle Meinungen zu verstehen. Aber die Jungs sind nicht zum Spaß hier. Mit 14 oder 15 Jahren ihre Heimat und Eltern verlassen, das macht keiner ohne Grund.

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  5. Genau…
    macht schön Platz für immer mehr von diesen armen Flüchtlingen, die dann mit dem Messer auf ihre ehrenamtlichen Betreuer und die Leute, die ihre Unterkunft bezahlen, los gehen…

    Als Einwohner der nördlichen Burgau bekenne ich mich klar gegen diese Unterkunft.

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    1. Gott sei Dank wohnen Sie in der nördlichen Burgau!

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    2. Und ich bekenne ich mich klar gegen eine solch abscheuliche und fremdenfeindliche Hetze auf Flüchtlinge. Abgesehen davon, dass offensichtlich „beobacher“ nicht zwischen erwachsenen Asylbewerbern und minderjährigen Flüchtlingen unterscheiden kann: Nichts deutet darauf hin, dass die Messerstecherei etwas damit zu tun hat, dass es sich um einen Asylbewerber handelt. Wie kommt man dann auf die tollkühne Idee, dass Asylbewerber und minderjährige Flüchtlinge hier in Wasserburg generell zu einer Gefährdung der Sicherheitslage beitragen? Ich kann nur den Kopf schütteln. Man sollte sich solche Parolen für einschlägige Stammtische aufheben. (…)

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