Zweite Bundesliga: Da wäre mehr drin gewesen

Basketball-Damen: Wasserburg II verliert in Speyer mit 50:67

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KatjaMunckNach zwei Siegen in Folge musste sich die zweite Damenmannschaft des TSV Wasserburg mit 50:67 (30:39) bei den Towers Speyer-Schifferstadt geschlagen geben. Mit sechs Punkten steht das Team von Coach Wanda Guyton aber weiterhin auf Platz Fünf der 2. Bundesliga Süd.

Von Beginn an mussten die Gäste vom Inn einem Rückstand von acht bis zehn Punkten hinterherlaufen. Guyton bemängelte dabei, dass ihre Spielerinnen zu viele Fehler machten und in der Verteidigung zu lasch auftraten. Dem 16:24 nach dem ersten Viertel folgten zwei  ausgeglichene Spielabschnitte: Mit dem 14:15 in den zweiten 10 Minuten ging es mit 30:39 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel gelang es dann den Rückstand kurzzeitig auf fünf Punkte zu verkürzen. „Leider haben wir es nicht geschafft, die Intensität länger als sechs, sieben Minuten hochzuhalten“, ärgerte sich die Wasserburger Trainerin, als auch dieses Viertel unentschieden endete (15:15) und damit am Abstand nichts änderte. Die Gastgeberinnen verstanden es immer wieder, die gegnerischen Fehler auszunutzen und durch geschicktes Ziehen zum Korb zu punkten. Insgesamt trat Speyer aggressiver und konsequenter auf.

Vor allem auch nochmals in den letzten zehn Minuten, als sie endgültig davonzogen und den Sieg sicherten. Bei der 50:67-Niederlage zeigten die Innstädterinnen eine schlechte Wurfquote von nur 31 Prozent bei den Zwei-Punkt-Würfen und auch jenseits der 6,75 Meter konnten nur zwei von elf Versuchen versenkt werden. „Leider war das heute unsere schlechteste Leistung der Saison“, ärgerte sich Wanda Guyton, die in Katja Munck (14 Punkte) und Rebecca Thoresen (12) nur zwei Spielerinnen hatte, die zweistellig punkten konnten: „Wir haben keine Intensität und Körpersprache gezeigt. Mit einem normalen Auftritt hätten wir eine gute Chance auf einen Sieg gehabt.“

Jetzt heißt es allerdings, diesen Auftritt schnell zu vergessen und sich auf das nächste Spiel gegen Mitaufsteiger Karlsruhe vorzubereiten. Dieses Heimspiel findet nächsten Samstag nicht wie gewohnt in Wasserburg statt, sondern beim Kooperationspartner Rosenheim in der Gabor-Halle Rosenheim. SOA

Es spielten: Karin Hellauer (4 Punkte, 4 Rebounds), Lisa Lutz (3 Rebounds), Katja Munck (14 Punkte, 7 Rebounds), Linda Pettersson, Tiffany Porter-Talbert (8 Punkte, 6 Rebounds, 3 Assists), Annika Rotter, Tati Stemmer (8 Punkte, 3 Rebounds), Bec Thoresen (12 Punkte, 6 Rebounds), Sara Vujacic (2 Punkte) und Miri Zeller (2 Punkte).

 

Foto: Katja Munck war Wasserburg Topscorerin in Speyer  – Foto: Udo Weiß

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