Zweite Niederlage verärgert den Coach

„Ein lustloser Auftritt" in Osnabrück - Damen trotzdem unangefochten vorne

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basketballWasserburg – Ausgerechnet beim Abstiegskandidaten: Ihre zweite Niederlage der Saison mussten die Wasserburger Basketball-Damen gestern bei den girolive Panthers in Osnabrück hinnehmen. Beim 64:69 (27:39) gegen den Tabellenvorletzten der DBBL war Wasserburgs Coach Bastian Wernthaler dann doch ziemlich verärgert – lustlos, unmotiviert und unfokussiert sei der Auftritt gewesen. Wasserburgs Damen bleiben aber unangefochten an der Spitze!

Auf die verletzten Anita Teilane, Vera Perostiyska und Rebecca Thoresen musste Wasserburg ebenso verzichten wie auf Tiina Sten, die immer noch mit einem grippalen Effekt kämpft. So ging es mit sieben Profis und Verena Wernthaler auf die Reise in den Norden. Nicht ideal, aber auch nicht spielentscheidend, so der Trainer: „Osnabrück war deutlich besser und hat verdient gewonnen.“ Wasserburg bleibt aber unangefochten an der Tabellenspitze des Basketball-Oberhauses und wird als Erster in die Play-Offs gehen, die Anfang April beginnen.

Die erste Halbzeit in Osnabrück war geprägt von einer unterirdischen Trefferquote auf Gästeseite: unter 30 Prozent aus dem Feld und kein Treffer bei sieben Versuchen von der Dreierlinie. Einzig die Freiwurfquote war zufriedenstellend, denn bei nur einem Fehlversuch halfen elf Punkte von der Linie den Wasserburgern, im Spiel zu bleiben. Osnabrück war mit 6:0 in Führung gegangen, der erste Wasserburger Korb fiel erst nach über zwei Minuten. Beim 4:14-Rückstand nahm Wernthaler seine erste Auszeit, die allerdings nur einen kurzzeitigen Effekt hatte. Mit 11:18 ging es in das zweite Viertel, die Gastgeber zogen im Anschluss weiter davon und führten zwischenzeitlich sogar mit 31:17.

Mit zwölf Punkten Rückstand ging es in die Halbzeit, wo die Pausenansprache des Coaches wohl fruchtete. Es folgten die ersten beiden erfolgreichen Wasserburger Dreier, die einen 20:6-Lauf einleiteten, der i n der ersten Führung für den Tabellenführer endete (47:45 in der 25. Minute). Doch das sollte auch die letzte Führung bleiben. „Da haben wir wieder aufgehört zu spielen und gehofft jetzt läuft es von alleine“, ärgert sich Wernthaler. Die Panthers aus Niedersachsen kämpften weiter und waren schnell wieder mit 58:49 vorne. Auch wenn die Innstädterinnen im letzten Viertel nochmal etwas herankamen, schafften sie es nicht mehr, die zweite Niederlage der Saison zu verhindern.

Es spielten: Stina Barnert (6 Punkte), Anne Breitreiner (7), Svenja Brunckhorst (8), Emma Cannon (22, 23 Rebounds), Martina Dover (2), Melissa Jeltema (8), Stephanie Wagner (11) und Verena Wernthaler.

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