Zwei Teams als Sieger mit Moar Walter und Harry

Edlinger Stockschützen suchten ihre Vereinsmeister - Zur Geschichte des Sports

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SONY DSCEdling – Die Edlinger Stockschützen ermittelten an zwei Abenden ihre Vereinsmeister im Einzel- und Bandlschießen. Beim Einzelwettbewerb werden zwei Durchgänge mit je vier verschiedenen Aufgaben geschossen: je sechs Schuss in die mittleren Zielringe, Stöcke schießen, seitliches Massen und Kombinieren. Es können pro Schuss bis zu zehn Punkte erreicht werden. Beim Einzelschießen konnte sich Harry Heinze mit 235 Punkten behaupten, gefolgt von Franz Feicht (224 Punkte) und Martha Braunen (217 Punkte). Beim Bandlschießen kommt es auf das genaue Massen an. Pro Standl zählen fünf Schuss …

Edling 3… wobei pro Schuss bis zu 22 Punkte erreicht werden können. Bei diesem Wettbewerb siegte Hans Küssel mit 102 Punkte (unser Foto links) vor Fritz Kopriva (100 Punkte) und Martha Braunen (99 Punkte).

Beim Mannschaftsschießen trugen zwei Mannschaften mit je fünf Schützen sechs Spiele aus. Hier konnte Moar Walter die ersten drei Spiele gewinnen. Nach der gemeinsamen Pause setzte sich jedoch die Mannschaft von Moar Harry durch und gewann die anderen drei Spiele. Bei gleicher Stocknote gab es somit zwei Sieger im Mannschaftswettbewerb (unser Foto unten)!

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Gratulation und Pokal an Einzelsieger Harry Heinze.

Im Anschluss wurden die Sieger bei einer kleinen Feier gebührend gefeiert. Jeder Teilnehmer erhielt einen Preis. Die Vorstandschaft bedankt sich bei allen Teilnehmern und bei den Firmen Edeka Schönbrunner, Getränke-Himmel, Nowak und Sturm, Elektropark Weiß, Bäckerei Berndl, Blumen Hirneiß und Raiffeisenbank für die Spenden.

Aus der Geschichte des Eisstocksports

Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts entstanden die ersten Ansätze zum sportlichen Wettkampf. In den dreißiger Jahren hatte sich dieser Sport schon soweit durchgesetzt, dass es Deutsche Meisterschaften gab und bei den Olympischen Spielen 1936 in Garmisch-Partenkirchen auf dem Riessersee ein Vorführwettbewerb ausgetragen wurde.

Das Eisstockschießen fand von Anfang an schnell die Begeisterung der Bevölkerung. Besonders für die Bauern und Handwerker war es eine wunderbare Möglichkeit, die durch den Frost bedingte Untätigkeit im Winter spielerisch zu überwinden. Langsam entwickelte sich das Eisstockschießen vor allem in Bayern und Österreich zu einem Volkssport.

Edling 5Bereits auf einem Bild von Pieter Breughel (1565), das zugefrorene Eisgrachten in den Niederlanden zeigt, sind Eisstockschützen zu sehen.

Der Eisstocksport heute wird nicht nur in vielen Ländern Europas betrieben, sondern auch in Nord- und Südamerika, Australien, Afrika und Asien. Alle Nationen haben sich der Internationalen Föderation Eisstocksport (IFE) angeschlossen. Seit 1951 werden Europa- und seit 1983 Weltmeisterschaften ausgetragen.

In Deutschland wird in allen Bundesländern der Eisstocksport wettkampfmäßig betrieben. Fast überall ist er auch ein beliebter Freizeitsport, der in vielen Wintersportorten fester Bestandteil des sportlichen Angebots ist. Im Winter in Kunsteisstadien, auf Natureis oder auf zugefrorenen Seen, im Sommer auf Asphaltbahnen, kann dieser Sport von der Jugend bis ins hohe Alter ausgeübt werden. Zum Vergnügen, zur Körperertüchtigung und nicht zuletzt zur geselligen Unterhaltung. Der Gemeinschaftsgedanke offenbart sich dabei nicht im Spiel, sondern auch im Beisammensein nach den Kämpfen in der starken Einbeziehung des Sports in das Gesellschaftliche.

Das moderne Wettkampfgerät besteht aus dem Stockkörper, verschiedenen Laufsohlen und dem Stiel. Der komplette Eisstock hat ein zulässiges Gesamtgewicht von ca. 4,3 kg. Auf Eis sind die Laufsohlen aus Gummi und auf Asphalt aus Kunststoff. Je weicher die Mischung des Materials, desto strenger geht die Laufsohle im Wettkampf.

Quelle: DJK SV Edling

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