Zwei Nationalspielerinnen für den TSV

Damen-Basketball: Herzlich willkommen, Santa aus Litauen und Annika aus Finnland

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Wenn am 24. September – dem Tag der Bundestagswahl – die Basketball-Bundesliga der Damen beginnt, dann stehen zwei neue Nationalspielerinnen im Team Wasserburg: Santa Okockyte aus Litauen und Annika Holopainen aus Finnland (unser Foto). Aufbauspielerin Santa dürfte den Wasserburger Fans noch bestens bekannt sein aus dem EuroCup-Spiel gegen Umea Udominate in der letzten Saison, als Okockyte nicht nur 28 Punkte erzielte, sondern mit zwei Freiwürfen die 82:83-Niederlage der Innstädterinnen besiegelte.

„Santas unglaubliche Energie und ihr Kampfgeist haben mich besonders beeindruckt“, so Head-Coach Georg Eichler, der auch die Führungsqualitäten der 25-Jährigen lobt. Er und Abteilungsleiterin Gaby Brei beschreiben sie als aggressive Verteidigerin, die perfekt zur Wasserburger Spielweise passe. Offensiv sei sie sehr vielseitig und auch mit einem konstanten Dreipunktewurf ausgestattet.

Für Umea erzielte Okockyte (Foto unten) im EuroCup 17,5 Punkte und verteilte 5,5 Assists pro Spiel. In der Damligan trug sie 15,5 Punkte zur schwedischen Meisterschaft ihres Clubs bei. Zuvor spielte sie vor allem in ihrer Heimat Litauen und mit VICI-Aistes Kaunas auch in der EuroLeague. In der Nationalmannschaft durchlief sie alle Jugendteams und gehört auch im A-Kader zu den Topspielerinnen ihres Landes.

Bei zahlreichen Europameisterschaften sammelte sie weiter internationale Erfahrung, die sie jetzt am Inn in die Waagschale werfen will. „Ich will in Wasserburg weiter als Spielerin und Person wachsen und der Mannschaft helfen, alle Ziele zu verwirklichen“, erklärt Santa Okockyte, die Anfang Juli mit der Nationalmannschaft an einem Turnier in China teilgenommen hat, und dabei immer zu den Topscorerinnen gehörte.

Auch Annika Holopainen wird im Sommer einige Länderspiele bestreiten, ehe sie dann an den Inn kommt. „Ich bin schon ganz aufgeregt. Das wird mein erstes Profi-Jahr in Europa“, erzählt die 1,87 Meter große Flügel- und Centerspielerin, die in den letzten fünf Jahren in den USA am College spielte und jetzt unbedingt auch im EuroCup antreten wollte: „Wasserburg hat eine Siegermannschaft und ich habe auch gehört, dass sie sich sehr gut um ihre Spielerinnen kümmern.“ In den letzten 14 Spielen für die Old Dominion University erzielte sie durchschnittlich 11,1 Punkte und holte 5,6 Rebounds.

„Annika ist in ihren letzten Monaten am College explodiert. Sie ist auf mehreren Positionen einsetzbar, was sie sehr gefährlich macht“ so Georg Eichler, der sich sicher ist, dass sich Holopainen, die mit der U16 und U18 Finnlands Erfahrung bereits Erfahrung auf internationalem Level sammeln konnte, auch in Wasserburg noch weiterentwickeln wird. Gaby Brei freut sich ebenfalls schon auf die 23-jährige Neuverpflichtung, die eigentlich als Back-Up geholt wurde: „Ich traue ihr aber durchaus zu, sich in die Startformation zu kämpfen.“

Fotos: Andi Brei und privat

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