Zwei gelb-rote Karten und ein Verletzter

... aber torlose Partie zwischen Ostermünchen und Reichertsheim

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reicherts kleinGenau bei dieser Offensiv-Aktion (unser Foto) nach einer kurz ausgeführten Ecke und einer Flanke von Sebastian Loipfinger verpasste Korbi Klein (schwarzes Dress) nur haarscharf und verletzte sich bei der Landung unglücklich. Mit Verdacht auf Bänderriss war für den erst kürzlich genesenen Mittelfeldmotor der Reichertsheim-Ramsauer die Partie bereits in der 12. Minute vorzeitig beendet. Die SG Reichertsheim Ramsau reiste in der Kreisliga nach Ostermünchen mit dem Ziel, endlich wieder einen Auswärtserfolg einzufahren …

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Acht Ostermünchner, ein SGRR-Spieler – die Abwehr der Hausherren dicht gestaffelt …

… und Wiedergutmachung für die eher mageren Auftritte in der Fremde zu betreiben. Von Anfang an zeichnete sich eine klare Rollenverteilung ab. Der ersatzgeschwächte SV Ostermünchen setzte seinen Fokus auf eine geordnete und tiefstehende Defensive rund um den reaktivierten Oldie Markus Ratschmeier. Dadurch tat sich die Gästeelf schwer ihre Offensivkräfte in Szene zu setzen …

… und erste Angriffsbemühungen der SG prallten am Abwehrbollwerk der Heimelf ab. So waren es die meist mit langen Bällen agierenden Ostermünchener, die die erste größere Chance der Begegnung zu verzeichnen hatten. Nach einem Entlastungsangriff konnte man die hochstehende SG-Abwehr mit einem langen Ball überraschen, so dass Thomas Hanslmaier im Sechzehnmeterraum gefährlich zum Abschluss kam. Der herauseilende Keeper Löw konnte den Winkel geschickt verkürzen und Hanslmaier verzog.

Im weiteren Verlauf übernahm die SG RR mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel und konnte erste Chancen verbuchen. Ein scharf getretener Schaberl-Freistoß aus dem linken Halbfeld fand Eisenauer, dessen Kopfball Keeper Schenk durch einen guten Reflex von der Linie kratzen konnte (16.).Bevor es in einer kampfbetonten ersten Halbzeit in die Kabinen ging, tauchte Ostermünchen in Person von Markus Grabl noch einmal gefährlich vor dem Kasten auf. Der technisch versierte Ridvan Tuna konnte sich über die rechte Seite durchsetzen und legte auf den SVO Stürmer ab, dessen Schuss aus 12 Meter über die Latte ging (38.)

Schaberl

Albert Schaberl (schwarzes Dress) setzt sich durch …

In der zweiten Halbzeit wollte man gegen die tiefstehenden Ostermünchner besseren Zug zum Tor entwickeln. Hoffnung machte zudem die gelb-rote Karte für den Verteidiger Klaus Kunert in der 50. Minute. Nach einem rüden Foul an Albert Schaberl auf Höhe des 16 Meter Ecks durfte der bereits in der ersten Halbzeit vorbelastete Kunert den Gang in die Kabine antreten. Allerdings fehlte der SGRR ein Konzept, um gegen die nun noch tiefer stehenden Ostermünchner ein passendes Mittel zu finden. In der 52. Spielminute war es zunächst eine gefährliche Ecke von links, die ein Verteidiger der Heimelf in letzter Sekunde noch klären konnte. Nach dem daraus resultierende nächsten Eckstoß steigt Matthias Neumeier mustergültig hoch. Sein Kopfball findet allerdings wieder seinen Meister in dem glänzend aufgelegten Johannes Schenk.

Nur kurze Zeit später war es Eisenauer, der nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld den Ball mit dem Kopf gegen die Laufrichtung des Heim-Keepers drückte. Dieser reagierte allerdings gewohnt sicher und konnte den schwierigen Ball unter sich begraben. Der SVO tat nun alles um das Ergebnis zu verwalten. Wie von Trainer Georg Schmelcher gefordert, wurde das Spiel nun noch mehr verzögert.

Das Spiel wurde ruppiger und nach einem Tumult durfte auch Gästeverteidiger Alexander Baumgartner zurecht mit Gelb-Rot frühzeitig zum Duschen gehen. Am Ende blieb es bei dem torlosen 0:0. Während die Ostermünchner sich über die erkämpften Punkte freuen konnten, war man bei der SG RR über das Unentschieden und dem abermaligen Punktverlust in der Ferne not amused

jw

7720: Dichtgestaffelte Heim-Abwehr
7679: Albert Schaberl setzt sich durch

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