Zum Start gibt’s „Erhabene Trümmer“

10. Wasserburger Theatertage zum Auftakt mit Burgschauspieler Udo Samel

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belacqua_gees und pregardien_kZehn Jahre lang finden sie nun schon jährlich statt – die „Wasserburger Theatertage“. Von Beginn an war Burgschauspieler Udo Samel jedes Mal zur Eröffnung da und bot eine Lesung. Das wird er auch in diesem Jahr wieder tun. Am Mittwoch, 30. April. Diesmal bietet er einen Goethe-Abend unter dem Titel „Erhabene Trümmer“. Er wird begleitet von Pianist Michael Gees und Tenor Christoph Prégardien. Der Eröffnungsabend beginnt um 20 Uhr.

Christoph Prégardien war an verschiedenen Opernhäusern engagiert, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, arbeitet als Musikhochschulprofessor und gibt Meisterkurse. Auch bei großen Orchestern ist Christoph Prégardien zu Gast. So konzertiert er unter anderem mit den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Concertgebouworkest Amsterdam, der Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig und dem Philharmonia Orchestra London.

Für die Einspielung der Winterreise von Franz Schubert wurden er und Pianist Michael Gees für den 56. Grammy Award in der Kategorie „Best Classical Vocal Solo“ nominiert.

Udo Samel ist ebenso als Bühnenschauspieler – mit festem Engagement am Burgtheater Wien und Gastrollen an anderen großen Häusern sowie bei Festivals – wie aus Film und Fernsehen bekannt. Für die Rolle als Komponist Franz Schubert in „Mit meinen heißen Tränen” bekam er unter anderem den Grimme-Preis. 2008 war er für den Nestroy-Theaterpreis nominiert, 2010 erhielt er das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland, 2011 wurde er mit dem Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie „Beste Nebenrolle” ausgezeichnet.

Das Programm

Im Weiteren sind in diesem Jahr zwischen 1. und 11. Mai zu Gast: Die Stelzer aus Landsberg am Lech, das Metropoltheater München, das Sensemble Theater Augsburg, die Tanzcompany „dance affairs“ aus Nürnberg, das Kleine Theater Landshut, das „vor dem theater“ Ansbach, die TheaterLust aus Haag und das Theater Zwangsvorstellung aus Nürnberg.

Seit den 8. Wasserburger Theatertagen werden außerdem zwei Preise durch eine Jury vergeben, wobei das Publikum mit abstimmen kann. Die Preise werden für die beste Inszenierung und den besten Darsteller ausgelobt. Den Preis für die beste Inszenierung (dotiert mit 4.000 Euro) vergibt der Verband Freie Darstellende Künste Bayern e.V., den Preis für die beste darstellerische Leistung (1.000 Euro) der Landkreis Rosenheim.

Der Verband Freie Darstellende Künste Bayern e.V. nimmt zudem die Gelegenheit wahr, seine Frühjahrstagung im BELACQUA. theater wasserburg zu veranstalten. Und die Theaterbesucher aus der Region bekommen mit diesem Festival die Möglichkeit, an einem Standort in der Nähe in direkter Abfolge eine Auswahl an verschiedenen, aktuellen Produktionen der bayerischen Privattheaterszene sehen.

Die Schirmherrschaft hat der Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Dr. Ludwig Spaenle übernommen, der die „Wasserburger Theatertage“ in seinem Grußwort als „besonderen Höhepunkt im bayerischen Festivalkalender“ beschreibt. Schließlich „bieten die Privattheater einen außergewöhnlichen Zugang zu aktuellen Themen, präsentieren packende Stoffe unserer Zeit und regen uns zu neuen Perspektiven an“.

Karten und alle weiteren Informationen über www.belacqua.de. Es gibt einen Festivalrabatt: Wer fünf Vorstellungen besucht, bekommt die fünfte geschenkt. Einfach die Eintrittskarten der vier vorangegangenen Theatertage-Abenden an die Abendkasse mitbringen.

Foto: Michael Gees und Christoph Prégardien (rechts) kommen zusammen nach Wasserburg: Zur Eröffnung der 10. Wasserburger Theatertage mit Udo Samel. Foto: © Prégardien/Gees

 

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