Zu tief, zu breit, verkehrsunsicher

Wasserburger Polizei nimmt seit zwei Wochen Auto-Poser unter die Lupe

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Blaulicht03„Passt der Marder drunter, muss die Kiste runter“ – dieses Statement verewigte ein Verkehrsteilnehmer auf der Motorhaube seine Pkw. Er geriet damit unfreiwillig am Wochenende ins Fadenkreuz der Wasserburger Polizei. Seit gut zwei Wochen intensivieren die Beamten der Wasserburger Inspektion die Kontrollen im Altstadtbereich. Sowohl offen, aber auch mit Zivilfahrzeugen, wurden speziell um den Marienplatz und auch die Ausfallstraßen überwacht und Verkehrssünder beanstandet. Erfreulich war, dass nahezu keine nennenswerten Überschreitungen der erlaubten Geschwindigkeiten festzustellen war.

Als Schnellster im Bereich Marienplatz war ein Verkehrsteilnehmer mit 35 km/h unterwegs. In der Rosenheimer Straße wurde nachts ein anderer Verkehrsteilnehmer mit 71 km/h beanstandet. Eklatante Überschreitungen oder unangemessenes Fahrverhalten waren erfreulicher Weise nicht festzustellen.

Aber auch offensichtlich „gepimpte“ Fahrzeuge wurden intensiv unter die Lupe genommen. Wenngleich bei dem eingangs angeführten Verkehrsteilnehmer keine größeren Beanstandungen zu verzeichnen waren, war dies leider nicht bei allen Fahrzeuglenkern so. „Zu breit“, „zu tief“, „verkehrsunsicher“ lauteten die Urteile der Beamten und entsprechend lang waren die Gesichter der Fahrer, die in den meisten Fällen ihren Heimweg zu Fuß antreten mussten.

Von knapp 50 kontrollierten auffälligen Fahrzeugen wurden zwei wegen technischer Mängel in die Werkstatt geschickt, bei acht weiteren war die Betriebserlaubnis erloschen und die weitere Teilnahme musste aufgrund des verkehrsgefährdenden Zustandes untersagt werden.

Häufigste Ursache waren zu tief eingestellte Fahrwerke, wodurch es zu Kontakt der Reifen mit der Karosserie kam. Neben Bußgeldern bis zu 200 Euro müssen die Fahrer auch die Kosten für die technische Untersuchung durch einen beigezogenen Sachverständigen tragen.

 

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