„Haben unter Größen-Nachteil gelitten“

Basketball: Wasserburg unterliegt gestern abend in Ungarn

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basketballWasserburg – Der TSV Wasserburg unterliegt in Ungarn in der Eurocup-Begegnung gestern abend gegen DVTK Aluinvent Miskolc mit 53:69 (25:33)! Eine Begegnung auf Augenhöhe hatte sich Wasserburgs Coach Bastian Wernthaler mit seinen Basketball-Damen von der Auswärtsbegegnung im ungarischen Miskolc erwartet. Im dritten Vorrundenspiel trat der Dritte der Gruppe E im FIBA Eurocup gegen den aktuellen punktgleichen Gruppenzweiten an. Doch der Gegner erwies sich als zäher als gedacht, hatte die meiste Zeit die Nase vorn und so verlor der TSV Wasserburg.

Es waren die Gastgeber, die besser ins Spiel fanden, obwohl Wasserburg den ersten Treffer landete. Doch es gelang ihnen nicht, sich vom deutschen Meister abzusetzen. Eine gute Verteidigung auf beiden Seiten und eine beiderseits geringe Chancenverwertung führten zu einem mageren 6:10 aus Wasserburger Sicht nach gespielten sieben Minuten. Die Gäste erhöhten bis zur 10. Minute noch auf 16 Zähler, doch die Damen vom TSV, allen voran Anne Breitreiner mit fünf Punkten in diesem Abschnitt, ließen den Rückstand zum Ende des ersten Viertels mit 11:16  im überschaubaren Rahmen halten.

Besser lief es für das Team von Trainer Bastian Wernthaler dann zu Beginn des zweiten Spielabschnitts. Obwohl Aliunvent Miskolc den Abstand noch auf 12:19 erhöhte gelang den Innstädterinnen zur 15. Spielminute durch einen Dreier von Tiina Sten der Ausgleich (21:21). Doch die Ungarinnen nahmen wieder das Spiel in die Hand und führten durch weitere Treffer von Brittany Raven (USA) und Helena Sverrisdottir (ISL) zur Halbzeit mit acht Punkten 25:33 gegen die Gäste aus Deutschland.

Nach der Pause kamen Wasserburgs Basketball-Damen aus der Kabine mit dem Ziel die Aufholjagd zu starten. Doch ein 7:0-Run der Gastgeberinnen erhöhte die Distanz in den zweistelligen Bereich (26:40) hinein und machte diese Hoffnung erst einmal zunichte. Ein Abstand, den der TSV bis zum Ende dieses Viertels auch nicht mehr aufholen konnte. Zuviele Fehler im Abschluss ließen die nötigen Punkte missen.Einen Dreier von Melissa Jeltema eine halbe Minute vor der Sirene konterte Reka Balint (HUN) von Miskolc nach weiteren zwanzig Sekunden ebenfalls noch mit einem Dreier.

Auch im letzten Viertel brachten die Wasserburgerinnen den Fuss nicht mehr so richtig aufs Parkett. Insgesamt holte sich Aluinvent Miskolc mehr Rebounds, brachte mehr Fast-Breaks zum erfolgreichen Abschluss und punktete in der Folge auch konsequenter und sicherer.

„Wir haben über weite Strecken ganz gut gespielt“, fast Bastian Wernthaler die Partie zusammen. „Letzten Endes haben wir unter den Größen-Nachteilen gelitten und schlechte Wurfquoten erzielt.“

Es spielten: Emma Cannon (13), Melissa Jeltema (12 Punkte), Tiina Sten (8), Stephanie Wagner (7), Anne Breitreiner (5), Svenja Brunckhorst (4), Stina Barnert (3), Rebecca Thoresen (1) und Martina Dover.

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