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Basket: Schwedin kommt als Topscorerin ihrer Uni - Und ein Abschied: Katerina geht

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Fontaine1Überraschung bei den Wasserburger Basketball-Damen: Die junge Schwedin Nathalie Fontaine kommt direkt vom College aus der USA an den Inn, um mit dem TSV in Meisterschaft und Pokal die Titel zu verteidigen und im EuroCup den Schritt in die nächste Runde zu schaffen. Obwohl sie außerhalb ihrer Heimat noch nicht in einer europäischen Liga gespielt hat, haben sich Abteilungsleiterin Gaby Brei und Head-Coach Georg Eichler per Video-Studium schnell vom Potential der 22-Jährigen überzeugen lassen.

„Sie hat uns in den angeforderten Videos sehr gut gefallen“, so Brei und Eichler ergänzt: „Sie ist auf der Flügel- und der Centerposition flexibel einsetzbar und wird uns die Athletik bringen, die wir mit Nayo Raincock verloren haben.“ Weiterer Vorteil: Sie besetzt keine der zwei im EuroCup erlaubten Import-Spieler-Positionen.
Fontaine spielte bereits in jungen Jahren in der ersten schwedischen Liga für 08 Stockholm aus ihrer Heimatstadt und nahm an mehreren Jugendeuropameisterschaften teil.

In ihren vier Jahren an der Ball State University in Munice im US-Bundesstaat Indiana, zeigte sie eine stetige Entwicklung und so brachten ihr hervorragende Statistiken von durchschnittlich 20,6 Punkten und 7,0 Rebounds in ihrem Abschlussjahr die Auszeichnung als beste Spielerin 2016 ihrer College Konferenz (MAC) ein. Nur knapp scheiterte sie an der Berufung ins „Coaches’ All-America Team“ der gesamten ersten College-Liga (NCAA1).
Mit insgesamt 2.166 Punkten in ihrer College-Karriere ist die 1,88 Meter große Basketballerin die Topscorerin in der Geschichte ihrer Uni. Jetzt freut sie sich auf die neue Herausforderung in Deutschland: „Ich denke, Wasserburg und ich passen sehr gut zusammen und ich glaube auch, dass ich dabei helfen kann, weiterhin so erfolgreich zu sein und sogar noch mehr zu erreichen.“

Nicht mehr im Team wird in der neuen Saison Katerina Hindrakova sein, die nach nur einer Saison in Wasserburg zurück in ihre Heimat Tschechien geht, um dort in ihren Beruf als Ingenieurin einzusteigen. Sportlich ist ihr Plan, noch semiprofessionell bei ihrem Heimatverein zu spielen. „Wir verlieren einen Vorzeigeprofi und einen tollen Menschen“, bedauern Brei und Eichler den Weggang von „Hindris“: „Sie hat die Backup Position hinter Shey Peddy toll ausgefüllt und man hat in den Finals gesehen, wie wichtig Ihre Erfahrung für uns war. Wir wünschen Ihr nur das Beste für die Zukunft!“

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