Wie schade – Wasserburg raus aus dem EuroCup!

Basketball-Entscheidung am Abend ging mit 60:80 in Venedig verloren

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soanaWie schade! Wasserburgs Basketball-Damen sind wieder raus aus dem EuroCup! Am Abend ging soeben das alles entscheidende Match im großen Venedig klar mit 60:80 verloren. Der Deutsche Meister aus Wasserburg hatte alles gegeben. Doch schon das erste Viertel ging mit 13:21 verloren. Aber Marlou, Shey, Svenny, Soana und Co. holten im zweiten Viertel auf – 17:15 zählte dieser Spielabschnitt für Wasserburg. Das machte noch einen Rückstand von 30:36 zur Halbzeitpause. Man hoffte. Aber dann kam der Einbruch …

Vor allem die überragende Marie Ruzickova sowie Ashleigh Fontenette und nicht nur die so gefürchtete Karima Christmas machten Wasserburg das Leben mehr als schwer. Benedetta Bagnara traf zu Beginn des dritten Viertels zudem gleich mal zwei Drei-Punkte-Würfe. Vor dem Schlussakt hieß es schon 60:41 für Venezia, nachdem Steffi Wagner wenigstens noch einen Dreier versenkt hatte.

Dann die versuchte Aufholjagd – erst traf Becky Thoresen einen Dreier, dann Marlou de Kleijn und auch Soana Lucet – noch 54:67, da waren noch fünf Minuten Spielzeit übrig. Man schöpfte wieder Hoffnung. Wasserburg kämpfte – aber die Zeit lief davon. Noch zwei Minuten und Venedig führte 72:58 – noch eine Minute – 76:60 für das Team aus Italien.

Am Ende eine so bittere 60:80-Niederlage. Wie schade – Wasserburg ist raus aus dem EuroCup. Venedigs Spielerinnen lagen sich jubelnd in den Armen.

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Ein Wasserburger Fanbus hatte sich eigens auf den Weg nach Venedig gemacht … Unser Foto entstand vor der Partie.

Enttäuscht kehren die 60 Wasserburger Fans, die per Fan-Bus, Auto oder Flieger angereist waren, aus Venedig zurück: Mit 60:80 (36:30) mussten sich die Wasserburger Basketball-Damen im EuroCup Women Umana Reyer Venezia geschlagen geben. Damit ging auch der zweite Platz in der Vorrunden-Gruppe E flöten und wieder wurde es nichts mit dem Erreichen der nächsten Runde im internationalen Wettbewerb.

Wieder einmal traf der Gegner vor allem von der Dreierlinie um einiges besser (acht von 16 Versuchen) als die Gäste aus Bayern (fünf von 17). Unter den Körben regierte Venedig vor allem in Person der Slowakin Marie Ruzickova, die 22 Punkte erzielte und 12 Rebounds holte. „Von Beginn an sind wir zu gehemmt und ängstlich aufgetreten“, so Abteilungsleiterin Gaby Brei: „So hat die Mannschaft es nicht geschafft sich die nötigen freien Würfe zu kreieren.“

Nach einen 13:21-Rückstand nach dem ersten Viertel kämpfte sich Wasserburg wieder zurück und kam bis auf zwei Punkte heran (26:28 nach 17 Minuten). Doch dann zog Venedig unaufhaltsam davon und hatte beim 36:58 (29. Minute) den höchsten Vorsprung erarbeitet. Die Innstädterinnen konnten zwar nochmal etwas aufholen, aber am Ende siegten die Italienerinnen verdient mit 60:80. „Glückwunsch an Venedig. Sie konnten mit der Drucksituation hervorragend umgehen“, so Wasserburgs Headcoach Georg Eichler: „Wir waren einfach zu nervös, und dann ist es schwer, auswärts zu gewinnen.“

Es spielten: Shey Peddy (8 Punkte, 4 Assists), Katerina Hindrakova, Marlou de Kleijn (10 Punkte), Elly Pavel (9 Punkte), Nayo Raincock-Ekunwe (7 Punkte, 8 Rebounds), Rebecca Thoresen (3 Punkte), Steffi Wagner (3 Punkte), Tiina Sten, Svenni Brunckhorst (10 Punkte) und Soana Lucet (10 Punkte, 12 Rebounds).

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