Wichtiges Spiel drei !

Am Mittwoch, 19.30 Uhr: Wasserburg will die Vorentscheidung

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Wasserburg – Eine Vorentscheidung steht an! Im Finale um die deutsche Meisterschaft zwischen dem TSV Wasserburg und den Rhein-Main Baskets wird sich eine Mannschaft am Mittwoch (19.30 Uhr, Badria-Halle) den Matchball erarbeiten. Der Sieger dieses Spiel drei braucht nur noch einen weiteren Erfolg bis zum Titel, der Verlierer muss zwei Matches in Folge für sich entscheiden.

Der Vorrunden-Erste Wasserburg bleibt aufgrund des Heimvorteils favorisiert, doch die Niederlage am Sonntag in Langen hat auch Coach Bastian Wernthaler nachdenklich gemacht. „Klar, eine Niederlage führt immer dazu, dass man über die Gründe nachdenkt. Aber es war die erste Niederlage 2013, wir werden jetzt nicht in Panik und Aktionismus verfallen. Wir vertrauen auf unsere Qualitäten und unsere Stärken, die wir am Mittwoch eben wieder zeigen müssen.“ Wernthaler hat etliche Einzelgespräche geführt und der Mannschaft klar gemacht, dass eine teilweise lethargische Vorstellung wie am Sonntag in einem Finale eben nicht genug ist.

Beim Favoriten ist Emma Canonn derzeit die einzig verlässliche Offensivgröße mit 19 Punkten und 16 Rebounds bei einer Wurfquote von 50 Prozent. Doch Wasserburg hat mit seiner teamübergreifenden 35-prozentigen Wurfquote ein Offensivproblem. „Wir haben uns viele gute, offene Würfe erarbeitet, diese aber nicht getroffen. Wir werden weiter Teambasketball spielen, die freie Mitspielerin suchen und dieser vertrauen, dass sie den Wurf reinmacht. Ohne Abschluss geht’s beim Basketball nun mal nicht, nur verteidigen macht uns nicht zum Meister“, ist dem Coach bewusst.

Wasserburg wird sich etwas gegen Alyssa Karel, die bislang die überragende Spielerin der Finalserie (25 Punkten, 5 Rebounds) war, einfallen lassen müssen. Das US-Girl trifft 60 Prozent ihrer Würfe. In Spiel zwei in Langen hatte Karel zudem eine Menge Hilfe, Denise Beliveau lieferte 17 Punkte und 12 Rebounds, Nationalspielerin Steffi Wagner machte 16 Zähler. „Karel ist in Topform, ich kann mit ihren 25 Punkten leben, wenn aber auch Beliveau und Wagner deutlich zweistellig scoren, wird’s eng. Wenn wir die Topspielerin schon nicht ausschalten können, dann müssen wir wenigstens den Rest von Rhein-Main kontrollieren“, fordert Wernthaler.

In diesem vorentscheidenden Match hofft der Favorit auch auf die Unterstützung der treuen Fans. Am Sonntag in Langen war die Sporthalle erstmals mit weit über 1000 Fans gefüllt, während in der Badria-Halle am Freitag noch etliche Plätze freigeblieben waren. Trainer und Team würden es gerne sehen, wenn sich die Fans wieder einmal in Dreier- oder Viererreihen hinter den Körben drängen, so wie es zwischen 2003 und 2008 war. Vielleicht kommen jetzt auch diejenigen, die gemeint haben, dass das ein lockeres 3:0 wird, ohne jede Spannung. Aber, man sieht: Rhein-Main hat etwas dagegen …

Fanfahrt: Der Fanclub Wasserburg Lions fährt am Freitag, 10. Mai, zum vierten Finale nach Langen. Anmeldung telefonisch unter 08071/8406, per Mail info@wasserburger-lions.de oder am Mittwochabend am Fanclubstand.

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