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November 2013 wird wohl ein sehr nasser Monat

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wetterWasserburg – Regen, Sturm und im Norden gab es sogar einen Tornado – das Wochenendwetter hat sich wie erwartet ziemlich abwechslungsreich präsentiert und so wird es auch mindestens die kommenden sieben Tage weitergehen. „Ein Ende der regnerischen Westwindwetterlage ist in den kommenden Tagen nicht in Sicht“, sagt unser Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Das Wochenende brachte mit den Tiefs Erol, Friedrich und aktuell noch Godehard viel Wind und Regen vor allem für die Mitte und den Norden Deutschlands. Die Sturmböen erreichten im Flachland bis zu 100 km/h, in den höheren Lagen gab es Orkanböen bis 120 km/h. Dazu fiel auch jede Menge Regen. In den letzten Stunden kamen verbreitet 20 bis 40, stellenweise bis zu 70 Liter Regen pro Quadratmeter vom Himmel. In Bayern schien dazwischen auch immer wieder die Sonne – allerdings bei eisigen Temperaturen.

In den kommenden sieben Tagen erwarten wir nun noch mal 40 bis 80 Liter Regen pro Quadratmeter, lokal auch mehr. Damit könnte der November 2013 ein ziemlich nasser Monat werden. Aber nicht nur Regen gab es, auch Schnee ist wieder gefallen. Am Montagmorgen wurden Schneeflocken bis auf 800 Meter herab beobachtet, so etwa im Thüringer Wald.

Wie geht es in den nächsten Tagen weiter?

Dienstag: 6 bis 10 Grad, Sonne und Wolken im Wechsel, später aus Westen Regen

Mittwoch: bei 7 bis 13 Grad viele Wolken und besonders im Süden ab und zu Regen

Donnerstag: 11 bis 15 Grad, weitgehend stark bewölkt oder bedeckt und besonders in der Mitte Regen

Freitag: bei 10 bis 15 Grad Sonne und Wolken im Wechsel, im Süden ab und zu Regen

Samstag: 10 bis 14 Grad, besonders im Norden und am Alpenrand zeitweise Regen

Sonntag: bei 6 bis 12 Grad teilweise kräftiger Regen, am Alpenrand Schnee bis teilweise unter 1000 m

Montag: mit 5 bis 9 Grad weitere Abkühlung, Sonne und Wolken im Wechsel, meist trocken

RICHTUNG MONATSMITTE WETTERBERUHIGUNG UND DEUTLICH KÄLTER

 Nach dem kommenden Wochenende scheint sich die Wetterlage langsam zu beruhigen und zeitweise sorgt hoher Luftdruck für trockenes, aber spürbar kühleres Wetter. Die Höchstwerte erreichen dann ab Tag kaum noch die 10-Grad-Marke. Nachts müssen wir dann besonders in der Mitte und im Süden verstärkt mit Frost rechnen.

 

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