Weiter Diskussion um Naidoo-Auftritt

Wasserburg: Nun meldet sich auch der Grünen-Kreisverband mit Steffi König zu Wort

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Die Diskussion um den Auftritt von Xavier Naidoo beim Sommerfestival 2017 in Rosenheim – sie geht weiter und schlägt hohe Wellen. Wie berichtet, hatte der vor kurzem gegründete Kreisverband der Grünen Jugend als Unterstützergruppe des Bündnisses „Kein Hass auf Rosenheims Bühnen“ den Auftritt von Naidoo kritisch hinterfragt. Seine musikalischen Aussagen und öffentlichen Auftritte würden durch Verschwörungstheorien, antisemitische Äußerungen und seine Nähe zu den sogenannten Reichsbürgern auffallen. Am heutigen Dienstag meldet sich nun auch der Kreisverband der Grünen dazu zu Wort …

„Als Kreisverband der Grünen freuen wir uns, dass sich kritische und politisch aktive junge Menschen in unserem Landkreis als Grüne Jugend organisiert haben. Die Grüne Jugend ist eine unabhängige Jugendorganisation von Bündnis 90/Die Grünen, die eigenständige Positionen vertreten kann und soll. Einigkeit besteht darin, dass Rassismus, Homophobie, Antisemitismus und Diskriminierung entschieden entgegen getreten werden muss“, betonen Steffi König und Hubert Lingweiler, die Sprecher des Kreisverbandes.

Auch die Zurücknahme der ARD von Naidoo als deutschen Vertreter für den ESC 2016 zeige, dass der Künstler umstritten sei.

Die Grüne Fraktion im Rosenheimer Stadtrat hat die Frage, ob die Söhne Mannheims trotz Naidoo eingeladen werden können, verantwortungsvoll behandelt. Den Planungen für das Sommerfestival 2017 sei zugestimmt worden – jedoch habe man auch Bedenken über die Einladung von Xavier Naidoo zu Protokoll gegeben.

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3 Gedanken zu „Weiter Diskussion um Naidoo-Auftritt

  1. Man hat Bedenken – aber nicht die Courage, ab zu sagen – versteh ich nicht.

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    1. xaverderaußerirdische

      Danke! Endlich nimmt mir mal wieder jemand die Last von meinen Schultern, selbst entscheiden zu müssen ob ich mir ein Konzert anhören darf oder nicht. Danke! Schnell noch alle herumstehenden Naidoo-CDs zum Wertstoffhof bringen. Ironie aus. Was kommt als nächstes? Lädt man ihn jetzt aus, und die Söhne müssen ohne ihn auftreten?

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    2. Man hat Bedenken – aber keinen Grund.
      Das Programm steht, die Karten sind verkauft und plötzlich hyperventilieren ein paar Gesinnnungswächter und
      deshalb sollte man ihn wieder ausladen? Wer ihn nicht sehen und nicht hören möchte, braucht nichts
      zu bezahlen und auch nicht hingehen. Ich will ARD und ZDF nicht hören und nicht sehen, muss aber
      trotzdem bezahlen.

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