Wasserburgs U13: It´s Play-Off-Time

Basketball-Mädchen weiter auf Erfolgskurs

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Pauline denner kNachdem die Mädchen der Wasserburger U13 die reguläre Saison in der Bayernliga erfolgreich mit dem dritten Platz abgeschlossen haben, wurde ihnen die Ehre zu teil, am vergangenen Wochenende an den Play-Offs für die Bayerische Meisterschaft in Kemmern teilzunehmen. Sowohl die ersten vier Mannschaften der Gruppe der Bayernliga Süd, als auch der Gruppe der Bayernliga Süd traten in einem Kreuzturnier gegeneinander an.

So mussten sich die Innstädterinnen als erstes mit dem Tabellenersten aus dem Norden und somit dem Ausrichter – SC Kemmern – messen. Nachdem das Team vom Inn schon am Freitag Abend angereist war, sollten es eigentlich am Samstag um 10:00 Uhr fit und ausgeschlafen in das Spiel gegen den Favoriten starten können – so der Plan; doch die Nervosität war zu groß und der Gegner doch zu mächtig, um den Weg ins eigene Spiel auf irgendeine Art und Weise finden zu können. Von Beginn an dominierten die Damen des Hauses das Spiel und die körperlich unterlegenen Oberbayerinnen fanden keine Möglichkeit, diese zu bremsen und hatten am Ende bei einem Stand von 86:40 eindeutig das Nachsehen.

 

Doch lange hatten die Mädchen nicht Zeit, sich von den Anstrengungen zu erholen; denn schon um 17:45 Uhr stand das nächste Match auf dem Plan. Dieses Mal war der Gegner, TSV Jahn Freising, schon aus der regulären Saison bekannt; zwei Niederlagen musste der TSV Wasserburg gegen diese Mannschaft schon einstecken (Hinspiel: Niederlage mit 65 Punkten Differenz, Rückspiel: Niederlage mit 2 Punkten Differenz). „Jetzt oder nie“, lautete das Motto für dieses zweite Play-Off-Spiel: Entweder man siegt oder die Chancen auf einen Platz für die folgenden Meisterschaften sinken gegen Null; das nahmen sich die Wasserburger Mädchen wahrhaftig zu Herzen.

„Zur Halbzeit war ich echt kurz sprachlos“, gesteht die Trainerin, „so habe ich die Mannschaft noch nie spielen sehen.“ In der Verteidigung hat jeder für- und miteinander gearbeitet, jede stand instinktiv richtig; im Angriff wurde immer die beste Option gewählt, die Entscheidungs- und Passqualität bewegte sich auf einem sehr hohen Level. Die Bestätigung – der Sieg – war schon im dritten Viertel sicher, ab jetzt bekam jede Spielerin ausreichend Zeit, um aktiv ins Spiel gegen die, verletzungsbedingt geschwächten, Gegner aus Freising einzugreifen und nutzten diese erfolgreich für einen 80:44-Endstand.

Wer jedoch eine Runde weiterkommen möchte, sollte, um sicher zu gehen, zwei Siege einfahren; daher hieß das eindeutige Ziel für Sonntag: Erneut um 10 Uhr auf dem Feld stehen, allerdings dieses Mal mit Kopf und Körper wach und bereit zum Kampf gegen den, bis dahin, sieglosen Post Nürnberg. Die zwei vollen Spiele des Vortages noch in den Beinen, fiel es den Innstädterinnen sichtbar schwer, an die Glanzleitung des vorherigen Spieles anzuknüpfen.

Leichtsinnsfehler, welche die Gegner zu nutzen wussten, schlichen sich ein und sorgten dafür, dass die Partie durchweg spannende und offen blieb. Doch nach einem hartem Gefecht in kleinster Rotation konnte nichts die Wasserburger Mädchen bei der Schlusssirene auf ihren Stühlen halten, denn da war er: der Sieg, der knapper hätte kaum sein können (70:75) und somit das Ticket zur Bayerischen Meisterschaft, welche am 17./18. Mai, erneut in Kemmern, stattfindet.

„Ein anstrengendes Wochenende mit vielen Erfahrungen und Erlebnissen – die meisten durchaus positiv – geht zu Ende und ein noch anstrengenderes steht vor der Tür. Natürlich werden wir die nächsten zwei Wochen noch an uns arbeiten, um dann die Zugabe, die wir dieses Wochenende erspielt haben, auch entsprechend genießen können.“, so das Resümee und der Ausblick der Trainern. SOA

Es spielten: Hannah Raithel (2 Punkte gegen SC Kemmern, 6 Punkte gegen TSV Jahn Freising, 4 Punkte gegen Post Nürnberg), Katharina Heppel (7, 5, nicht gespielt), Jana Brosi (-, 2, -), Lucie Besemer (4, 10, 8), Lena Hageneder (-, 4, -), Theresa Stechl (13, 12,23) Paulina Denner (8, 15, 29), Leoni Klemm (-, 10, 7), Luisa Posch (-, 6, -), Anna Hofmeister (6, 10, 4).

Foto: Paulina Denner zeigte wie alle U13-Mädels eine tolle Leistung beim Play-Off-Turnier – Foto: Margit Kopp-Brosi

 

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