Wasserburg verliert in der Verlängerung 78:79!

Wie bitter: Niederlage am Abend im EuroCup gegen das französische Team aus Nantes

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casasSie versetzte Wasserburg den Knockout: Noch sechs Sekunden waren zu spielen und Queralt Casas vom französischen Team Nantes traf ihren Freiwurf nervenstark zur 79:78-Führung gegen Wasserburg! In der Overtime – der Verlängerung, wie bitter! Mit nur einem einzigen Korb Unterschied mussten sich Wasserburgs Basketball-Damen so heute am Mittwochabend dem Team von Nantes aus Frankreich geschlagen geben. 71:71 hatte es geheißen nach der regulären Spielzeit in der heimischen Badriahalle. Und mit 78:79 – 16-19, 23-21, 18-14, 14-17, 7-8 – hatten Shey Peddy und Co am Ende so sehr knapp das Nachsehen …

… in ihrem ersten Heimspiel der neuen EuroCup-Saison.

Trotz Fußball-Champions League mit dem FC Bayern im TV machten sich am Abend zahlreiche Zuschauer, häufig in der Signalfarbe rot, auf den Weg zum Basketball in die Badriahalle. Die Damen empfingen in Spiel zwei der Eurocup Gruppenphase ein bekanntes Gesicht aus der vergangenen Eurocup Women-Saison: Nantes Reze aus Frankreich. Im letzten Jahr verlor Wasserburg das Heimspiel gegen die Französinnen nur knapp – dieses Mal war es noch enger, leider zugunsten von Nantes Reze.

Es war von Beginn an ein heißes Spiel und ein absolutes Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum Schluss. Im ersten Viertel führten beide Teams abwechselnd mit einem Punkt Vorsprung bis Wasserburg kurzzeitig eine 10:7 Führung gelang.

Ab der siebten Spielminute wiederum schaffte Nantes die Führung und einen zwischenzeitlichen Abstand von sieben Punkten, den die Gäste aus Wasserburg zum Ende des ersten Viertels hin auf 16:19 verringern konnten.

Im zweiten Quarter hatten die Wasserburger Spielerinnen bedingt ein wenig Pech: Svenja Brunckhorst musste nach drei persönlichen Fouls erstmal raus, Katerina Hindráková ging zu Boden, konnte aber in der zweiten Spielhälfte weitermachen.

Nantes hatte dagegen einen guten Lauf und erzielte eine 27:18 Führung. Die Damen kämpften sich tapfer heran, so dass es zur Halbzeit nur noch 40:39 für die Gäste hieß.

In den ersten Minuten des dritten Viertels konnte das Team von Trainer Georg Eichler dafür häufiger punkten. Nantes nutzte zum Ende hin aber seine Chancen, so dass es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen blieb – bis zum Schluss.

Dann ging es in die Verlängerung. Nach zwei Freiwürfen von Marlou de Klejin erzielte Wasserburg in den letzten Sekunden zwar noch den Ausgleich, aber am Ende hatte Nantes Reze einfach mehr Glück.

„Wir hatten zu viel Respekt und haben dann teilweise auch nicht das rausgeholt, was wir können und in der Offensive zu hastig gespielt. Man muss natürlich auch sagen, dass wir solchen Stress-Situationen nicht gewachsen sind. Es ist das erste Spiel in der Saison mit einem permanenten Punktestand von eins plus oder eins minus. Auch solche Situationen muss eine Mannschaft trainieren“, sagte Coach Eichler nach dem Spiel.

Dennoch habe das Team gezeigt, dass es mit den Französinnen mithalten könne – der Trainer bleibt positiv. „Jetzt zählt erstmal das nächste Spiel in der Bundesliga gegen Herne.“

Es spielten: Shey Peddy (25 Punkte), Katerina Hindráková (4), Marlou de Klejin (9), Nayo Raincock (16), Rebecca Thoresen, Steffi Wagner (2), Tiina Sten (4), Sara Vujacic, Svenja Brunckhorst (2) und Solana Lucet (16).

Foto: fiba europe

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