Wasserburg im Pokal-Halbfinale!

Basketball: Damen siegen gestern daheim gegen Saarlouis mit 81:61 - Neue Spielerin

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halbDer TSV Wasserburg steht im Pokal-Halbfinale im deutschen Damen-Basketball! Ein furioses drittes Viertel reichte gestern für den Sieg: Mit 81:61 (34:33) gewann Wasserburg zuhause gegen Saarlouis in der Viertelfinal-Partie des Pokals letztendlich souverän. Damit ziehen die Innstädterinnen zum vierten Mal in Folge ins Top 4 ein und wahren die Chance auf die Titelverteidigung. Mit dabei: Eine Neue! Unser Bericht …

„Wir haben uns lange schwer getan, den Rhythmus zu finden“, so der Kommentar von Head-Coach Georg Eichler zur sehr ausgeglichenen ersten Halbzeit gegen den starken Tabellendritten der DBBL: „Obwohl wir eine gute Trainingswoche hinter uns hatten, ist es nach einer zweiwöchigen Pause oft nicht leicht, sofort zurück in den Fluss zu finden.“ In der Halbzeit fand der Wasserburger Trainer dann aber wohl die richtigen Worte, denn im dritten Viertel ließ sein Team nur neun Punkte der Gäste aus dem Saarland zu, erzielte selbst hervorragende 25 und legte so den Grundstein für den letztlich ungefährdeten 81:61-Sieg. „Die defensiven Änderungen, die wir in der Kabine besprochen haben, sind sehr gut umgesetzt worden“, freute sich Eichler: „Die Verteidigung war der Schlüssel zum Erfolg.“

sophiaZu ihrem ersten Einsatz für ihren neuen Club kam Sophia Ederaine, deren Spielberechtigung am Samstag noch überraschenderweise eingetroffen war. Die 22-jährige Amerikanerin nigerianischer Abstammung spielte in der ersten Saisonhälfte für Halle und konnte dort in elf Spielen duchschnittlich 11,7 Punkte, 7,7 Rebounds und 2,2 Blocks verbuchen.

In Wasserburg ersetzt die 1,90 Meter große Ederaine zwar Carla Bellscheidt, die Ende November um Aufhebung ihres Vertrages gebeten hat, allerdings spielt sie auf einer anderen Position. „Aufgrund der Verletzungsanfälligkeit von Elisabeth Pavel, haben wir beschlossen, eine weitere Innenspielerin zu verpflichten“, erklärt Abteilungsleiterin Gaby Brei und auch Georg Eichler ist überzeugt, dass vor allem auf der Centerposition noch Bedarf bestand: „So können Nayo Raincock-Ekunwe und Tiina Sten auch wieder länger auf ihrer angestammten Position Vier eingesetzt werden.“

Außerdem fürs Top 4 qualifiziert haben sich vier weitere Erstligisten. Aufsteiger Keltern konnte sich knapp in Chemnitz durchsetzen. Herne bezwang zuhause Rotenburg-Scheeßel und Marburg siegte beim Zweitligisten Bad Aibling.

Es spielten: Shey Peddy (14 Punkte, 6 Rebounds, 10 Assists), Katerina Hindrakova (11 Punkte), Marlou de Kleijn (12 Punkte), Elisabeth Pavel (2 Punkte), Nayo Raincock-Ekunwe (8 Punkte, 13 Rebounds, 4 Steals), Steffi Wagner (2 Punkte), Tiina Sten (6 Punkte), Sophia Ederaine (1 Punkt, 4 Rebounds), Svenja Brunckhorst (10 Punkte, 5 Assists) und Soana Lucet (15 Punkte, 6 Rebounds).

Fotos: TSV Wasserburg

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