Wasserburg bleibt weiter ungeschlagen

Erneut souveräner Auftritt in der Basketball-Bundesliga - Ausrichter für Pokal?

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Sten 1Letztendlich souverän gewannen die Wasserburger Basketball-Damen ihre Bundesliga-Partie gegen den Tabellenfünften Avides Hurricanes Rotenburg-Scheeßel und bleiben damit auch am 14. Spieltag der ersten deutschen Bundesliga ungeschlagen. Nach dem 79:58 (39:23)-Sieg steht der Titelverteidiger damit mit sechs Punkten Vorsprung auf die beiden ärgsten Verfolger aus Herne und Saarlouis weiter unangefochten auf Platz Eins. Der Aufsteiger aus Niedersachsen begann in der Badria-Halle forsch und lag bis zur fünften Minute sogar in Front. Doch die Gastgeberinnen …

… stellten die Verhältnisse schnell klar und gingen mit einer 16:9-Führung ins zweite Viertel. In der zwölften Minute war beim 23:12 der Vorsprung erstmals zweistellig.

Die „Hurricanes“ ließen sich aber vorerst nicht abschütteln und kamen noch einmal auf 26:21 heran (14. Minute). Wasserburg machte dann allerdings ernst und legte bis zur Halbzeitpause einen 13:2-Lauf hin. Nach dem Seitenwechsel wurde aus dem 39:23 schnell ein 50:23 und das Spiel war im Grunde entschieden. Der Vorsprung der Hausherrinnen pendelte sich bei 20 Punkten ein, auf unter 16 Punkte konnten die Gäste den Rückstand nicht mehr verkürzen. Wasserburg schaukelte die Partie nach Hause und siegte ungefährdet mit 79:58.

Head-Coach Bastian Wernthaler bescheinigte seiner Mannschaft eine ordentliche Leistung: „Wir haben vor allem gut verteidigt. Das wichtigste aber ist, dass das Team nie nachlässt, was nicht so selbstverständlich ist, wenn man so dominant ist wie wir.“ Besonders zufrieden war Wernthaler mit Tiina Sten, die mit 17 Punkten in 27 Minuten Topscorerin beim Tabellenführer war, der wie immer sehr ausgeglichen aufgetreten ist. Keine Spielerin außer Sten war länger als 22 Minuten auf dem Platz. Hervorzuheben ist außerdem die Dominanz in der Kategorie Rebound, die mit 55:29 an Wasserburg ging.

Es spielten: Shey Peddy (9 Punkte, 7 Rebounds), Claudia Calvelo, Anne Breitreiner (8 Punkte), Dani Vogel (3 Punkte, 4 Rebounds), Steffi Wagner (6 Punkte), Anna Jurcenkova (6 Punkte), Tiina Sten (17 Punkte, 4 Rebounds), Tati Stemmer, Sara Vujacic, Svenni Brunckhorst (4 Punkte, 10 Rebounds), Nicole Romeo (14 Punkte, 4 Rebounds) und Emma Cannon (12 Punkte, 15 Rebounds).

Beim „Basketball-Nachtisch“ des Fanclubs Wasserburger Lions im Anschluss an das Spiel verkündete Abteilungsleiterin Gaby Brei dann, dass sich Wasserburg für das Top 4 im DBBL-Pokal beworben hat: „Wir haben die Unterlagen fristgerecht eingereicht. Jetzt müssen wir sehen, ob wir auch den Zuschlag bekommen.“

Bis Montag, 19. Januar, hatten die vier Teilnehmer – neben den Innstädterinnen haben sich auch Zweitligist Osnabrück und die Erstligisten Rhein-Main Baskets und Herne qualifiziert – Zeit, sich als Ausrichter zur Verfügung zu stellen. Bis jetzt ist nur aus Osnabrück bekannt, dass sie auf die Ausrichtung verzichten. Termin für die Pokal-Endrunde ist der 21. und 22. März.

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