Von Polizisten geschlagen?

Lkw-Fahrer aus der Ukraine blieb gestern bei seinem Vorwurf - Kripo ermittelt

Die Ermittlungen wurden gestern von der Kripo fortgeführt: Ein 39-Jähriger aus der Ukraine blieb bei dem Vorwurf, wonach er von „Polizeibeamten geschlagen“ worden wäre. Die Untersuchungen der Kriminalpolizei Rosenheim dauern an, heißt es. Beamte der Bayerischen Bereitschaftspolizei, die derzeit für Grenzkontrollen eingesetzt sind, hatten am Samstagabend an einer Tank- und Rastanlage im Landkreis – zwischen geparkten Lastern –  einen verletzten und stark alkoholisierten Lkw-Fahrer gefunden.

Weil der ukrainische Kraftfahrer auf Hilfeangebote aggressiv reagierte und sich selbst in Gefahr brachte, indem er immer wieder in Richtung der Autobahn torkelte, wurde er – zu seinem eigenen Schutz – in Gewahrsam genommen, sagt die Polizei.

Der verständigte Rettungsdienst brachte den Mann im Anschluss in das Rosenheimer Klinikum, wo seine Gesichtsverletzung versorgt wurde. Danach fuhr ihn eine Streifenwagenbesatzung der Rosenheimer Polizei zurück zur Tank- und Rastanlage an der A93.

Diesen Beamten gegenüber behauptete der Kraftfahrer nun plötzlich, dass ihm die Verletzung von Polizeibeamten beigebracht worden wäre, so die Meldung des Polizeipräsidiums.

Zuständigkeitshalber wurde deshalb der Kriminaldauerdienst der Kripo Rosenheim hinzugezogen. Bei der Befragung durch die Kriminalbeamten reagierte der stark alkoholisierte 39-Jährige erneut so aggressiv, dass diese abgebrochen werden musste. Der Beschwerdeführer verbrachte den Rest der Nacht im Gewahrsam der Polizei.

Die Ermittlungen dauern an.

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