Vom Schulneubau bis zur Umgehungsstraße

Landkreis Rosenheim mit zahlreichen Projekten - Aus dem Kreisausschuss

Die nächste Schulbaumaßnahme, die der Landkreis Rosenheim angehen wird, betrifft die Inntalschule Brannenburg, das Sonderpädagogisches Förderzentrum. Bei einem Ortstermin warben Landrat Wolfgang Berthaler und Schulleiterin Dagmar Schuster gestern für einen Erweiterungsbau. In der anschließenden Sitzung im Rathaus von Brannenburg erklärten sich die Mitglieder des Kreisausschusses und des Ausschusses für Schulen und Sport damit einverstanden.

Für Landrat Berthaler ist der geplante Erweiterungsbau Teil eines ganzen Pakets, das Schwerpunkt der zweiten Hälfte der laufenden Wahlperiode sein soll. Neben dem Förderzentrum gehören dazu die Generalsanierung eines Gebäudes der Landwirtschaftsschule Rosenheim, die Sanierung des großen Sitzungssaals im Landratsamt, die Generalsanierung und Erweiterung des Kreisjugendamtsgebäudes sowie eine Umgehungsstraße in der Gemeinde Albaching.

Im Jahr 1998 wurde das Förderzentrum zuletzt erweitert. Seitdem betreibt die Gemeinde Brannenburg einen zweigruppigen Integrationshort in dem damaligen Anbau. Da die Räumlichkeiten sowohl für den Integrationshort als auch für das Sonderpädagogische Förderzentrum längst nicht mehr reichen, beschloss Brannenburgs Gemeinderat im Januar dieses Jahres einen neuen dreigruppigen Hort zu bauen. Da die freiwerdenden Räume nicht ausreichen, um das von der Regierung von Oberbayern im März 2016 übermittelte Raumprogramm für die Schule zu erfüllen, ist ein Erweiterungsbau dringend notwendig.

Die Mitglieder beider Ausschüsse beauftragten die Verwaltung, alle notwendigen Anträge bei der Regierung von Oberbayern zu stellen, die Architekten- und Ingenieurverträge sowie den Vertrag zur Abwicklung des Auszugs des Kinderhortes aus dem Gebäude der Inntalschule abzuschließen.

Da die Gemeinde auf die ihr vertraglich zustehenden Räume für den Integrationshort verzichtet, steht ihr gemäß einem Gutachten eine Ablöse in Höhe von 400.000 Euro zu. Auch deshalb beteiligt sich der Landkreis an den Baukosten des neuen Kinderhorts in Höhe von 480.000 Euro. Das ohnehin hohe Niveau bei den Schülerzahlen wird zum kommenden Schuljahr sehr wahrscheinlich weiter ansteigen.

Die Verantwortlichen der Inntalschule erwarten 150 Schülerinnen und Schüler. Die Regierung von Oberbayern schätzt, dass auch zukünftig mit ähnlich hohen Schülerzahlen gerechnet werden muss. Zudem sorgt das zunehmende Interesse der Eltern an Ganztagsangeboten für einen weiteren Bedarf an Räumen.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.