Volleyball: Klarer Sieg für Wasserburg

Herren des TSV setzten sich in drei Sätzen gegen den TuS Bad Aibling durch

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Male volleyball player. Studio shot over black.Die Volleyballer des TSV Wasserburg bestritten ihren ersten Spieltag gegen den letzte Saison immerhin ungeschlagenen Aufsteiger TuS Bad Aibling. Der Respekt stieg, als Eric Lah die Halle betrat. Der 1,97 Meter große Cameruner Ex-Nationalspieler trieb zunächst Sorgenfalten in die Gesichter der Wasserburger. Doch der erste Satz ging Dank einer soliden Wasserburger Feldabwehr und vieler Fehler der doch sehr jungen und nervös agierenden Bad Aiblinger mit 25:17 recht deutlich für die Heimmannschaft aus. Letztlich siegten die Wasserburger mit klaren 3:0 Sätzen!

Im zweiten Satz schlugen die Gäste mutiger und erfolgreicher auf und topten dies durch eine Aufschlagserie der Nummer 9 zum 20:10 für Aibling. Nachdem der Kapitän Jürgen Kölbl eine Auszeit nahm, um nach strittigen Schiedsrichterentscheidungen und unnötigen Fehlern der TSVler wieder Ruhe in die aufgebrachte und kopflose Mannschaft zu bringen, war das Wasserburger Team nicht mehr wieder zu erkennen:

Zahlreiche Blocks, eine tolle Abwehr und eine Aufschlagserie von Stefan Seemüller brachten den TSV dem Ausgleich immer näher. Alles lief wieder wie am Schnürchen.  Als sich Aldo Heinke schließlich den Ball zum Aufschlag nahm, nützte dem in dieser Spielphase hilflos wirkenden Gegner auch keine Auszeit mehr, um die nächste Satzniederlage zu kassieren. Mit dem zehnten und letzten Aufschlag seiner Serie deklassierte der alte Hase Heinke den Gegner und schlug ein Ass zum 25:21.

Satz drei war dann für die Zuschauer eine Augenweide, da hier wieder zahlreiche spektakuläre Angriffe von den Mittelblockern Bench Hölzle und Stefan Hiebl zu sehen waren, die von Kölbl immer wieder gut in Szene gesetzt wurden. Einer der herausragenden Spieler war Christian Beerer, ein gelernter Mittelblocker, der jedoch Außenangreifer mit Annahme spielen musste. Diese Aufgabe meisterte der Evenhausener so, als ob er noch nie etwas anderes gemacht hätte. Selbst die massive Blockwand von Lah überwand er meist bravourös mit einem Punkt für den TSV.

Endstand nach Sätzen: Sätze: 25:17; 25:21; 25:17.

„Wir streben eigentlich einen Platz im oberen Drittel der Tabelle an, aber nach der Leistung heute wird das schwierig“, unkte Kölbl nach dem Spiel.

Nichts desto Trotz freuen sich die diese Saison sehr dezimierten Volleyballer auf jeden, der Lust verspürt, diesen mitreißenden und kurzweiligen Sport mitzugestalten.

Nächste Heimspiele: 8. November um 14 Uhr gegen den SV Bruckmühl und den TSV Mühldorf.

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