Volle Bandbreite zeitgenössischer Kunst

AK68 eröffnet „Große Kunstausstellung 2014" - Zusammenstellung erregt viel Aufsehen

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_E9A2437Wasserburg – Stelldichein der Kunstinteressierten: Zahlreiche Gäste kamen zur Ausstellungseröffnung des AK 68 am Wochenende ins Rathaus. Zeitgenössische Kunst in ihrer ganzen Bandbreite zeigt die Jahresausstellung des Arbeitskreises 68 in Wasserburg, die heuer nicht nur im Ganserhaus und im Rathaus, sondern auch im Städtischen Museum zu sehen ist. Traditionell wurde die Große Kunstausstellung 2014 mit der Vernissage im historischen Rathaussaal eröffnet.

Anpacken hieß es beim AK 68 im Vorfeld der Ausstellung, denn insgesamt 371 Arbeiten hatten Kunstschaffende aus Deutschland, Belgien, Österreich, Ungarn und der Föderation Bosnien und Herzegowina für die Jahresausstellung der Wasserburger Künstlergemeinschaft eingereicht. 116 Werke von 80 Künstlern nahm die Jury schließlich an. Seit dem Wochenende sind die Malereien, Zeichnungen, Collagen, Installationen und Skulpturen für vier Wochen im Rathaus, in der Galerie im Ganserhaus und im Museum Wasserburg zu sehen.

„Der AK 68 leistet über Jahre hinweg vielfältigste Arbeit, und entsprechend viele Vereinsmitglieder setzen sich unermüdlich für die Kunst ein. Und gerade dieses Engagement mache auch den Ruf der Kultur in Wasserburg mit aus“, meinte Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl (Foto oben, links) in seinem Grußwort zur Eröffnung. Vor allem beweise die Kunst auch immer viel Humor, so Kölbl. Das zeige auch das Readymade-Objekt vor dem Rathaus. Er wisse noch, wo das „Kassenhäuschen“ vorher gestanden habe, auf einem Parkplatz, den er in seiner Zeit am Rosenheimer Amtsgericht oft nutzte.

Der Vorsitzende des AK 68, Dr. Markus Brezina (Foto oben, rechts), bedankte sich in seiner Einführungsrede bei allen Künstlern und den vielen Helfern, deren Einsatz für eine Ausstellung in dieser Dimension unerlässlich ist. Besonders freue ihn die Einbeziehung des Museums Wasserburg in das Ausstellungskonzept, so der Vorsitzende der Wasserburger Künstlergemeinschaft. Wo sonst die themenbezogenen Sonderausstellungen stattfinden, werden heuer erstmalig die Arbeiten der Jurymitglieder präsentiert.

Der von der Gärtnerei Köstler in Grafing und der Sparkasse Wasserburg ausgelobte Preis „Junge Kunst“ geht in diesem Jahr an Petra Beeking. Die seit 2006 freischaffende Künstlerin lebt und arbeitet in München und Berlin. Beeking wurde für ihre ironische Auseinandersetzung mit gegenständlicher Malerei in den eingereichten Arbeiten „Marktfrau“, „Herr mit Hut“ und „Paulina“ ausgezeichnet.

Ausstellung noch bis zum 24. August, täglich von 10 bis 18 Uhr im Rathaus und im Ganserhaus, im Museum Wasserburg Dienstag bis Sonntag 13 bis 17 Uhr.

Fotos: Martin Weiand

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