Verfremdet in akribischer Feinarbeit

Der besondere Blick auf die Architektur - Ausstellung von Greta Schnall

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SchnallAmerang – Der Arbeitskreis Kunst im Rathaus konnte seine erste erfolgreiche Vernissage für 2015 verzeichnen. Die Ausstellung „Fantastic House“, die jetzt eröffnet wurde, zeigt digitale Architekturfotografien von Greta Schnall. Die Fotokünstlerin, die 1964 in Simbach am Inn geboren wurde und jetzt in Obing lebt, arbeitet hauptberuflich als Gesundheits- und Krankenpflegerin. Die Fotografie und digitale Bildbearbeitung faszinieren Greta Schnall bereits seit Jahren. Dabei hat sich ihr Augenmerk von Naturmotiven hin zu grafischen Darstellungen und zur Architektur verschoben. In örtlich bedingter Ermangelung von Wolkenkratzern …

.. und anderen spektakulären Bauwerken taucht sie für die optimale Darstellung ihrer Motive, meist aus einfachen Wohn- oder Bürogebäuden bestehend, tief in den Pool der digitalen Verfremdungsmöglichkeiten ein und verfremdet ihre Bilder in akribischer Feinarbeit.

Greta schnallDie Werke der Künstlerin zeichnen sich teils durch klare und dennoch mitunter verwirrende Linien mit symmetrischen Komponenten aus, aufgelockert durch leuchtende Farben und kräftige Kontraste, teils sind sie auch mehr monochrom gehalten. Immer jedoch vermitteln sie einen Eindruck von Dreidimensionalität und haben eine stark surreale Komponente – „Fantastic Houses“ eben.

Die Ausstellung ist bis zum 10. April 2015 zu den Öffnungszeiten der Ameranger Gemeinde zu sehen.

Fotos: privat

 

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