Unwetter und Echelon: Der Polizeibericht

Zuflucht in der Fliegerhalle - Zeltplatz verwüstet - Notunterkünfte eingerichtet

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Aufgrund der Unwetterlage mussten in der Nacht auf Samstag zahlreiche Rettungs- und Einsatzkräfte zum Festival auf dem ehemaligen Gelände der US- Streitkräfte tätig werden, Wie berichtet gab es mehrere Leichtverletzte und Sachschäden zu beklagen. Bereits am Freitagvormittag informierten Wetterdienste über mögliche unwetterartige Gewitter mit Starkregenfällen und vereinzelter Hagelbildung im südlichen Oberbayern.

Sowohl dem Einsatzleiter des Echelon Open Air Festivals, Leitender Kriminaldirektor Dr. Walter Buggisch, als auch dem Veranstalter und den beteiligten Behörden und Organisationen,  war es wichtig, die Entwicklung der Wetterlage im Laufe des Tages ständig zu beobachten.

Erst am Freitagabend gegen 21:15 Uhr erreichte den Führungsstab der Polizei kurzfristig die Mitteilung, dass der Gewitterfront Starkwinde mit bis zu 120 km/h Geschwindigkeit voraus gingen. Der polizeiliche Einsatzleiter entschloss sich daraufhin, in enger Absprache mit dem Veranstalter, das Festival zu unterbrechen. Gemäß des im Vorfeld ausgearbeiteten Sicherheitskonzeptes, wurde umgehend mit der Räumung des Veranstaltungsgeländes begonnen. Im unmittelbaren Nahbereich konnten die Besucher Schutz in einer Fliegerhalle finden, bis die Böen vorüber gezogen waren. Aufgrund der Verwüstungen auf dem Zeltplatz wurden anschließend Notunterkünfte zur Verfügung gestellt.

„Insbesondere bei plötzlich auftretenden Lageänderungen wie wir sie gestern Abend erlebt haben, zeigt es sich, wie wichtig eine umfassende Einsatzplanung ist. Nur durch die enge Verzahnung der Sicherheitsbehörden ist eine reibungslose Zusammenarbeit – gerade in solchen Ausnahmesituationen –  möglich. Trotz unser gemeinsamen Anstrengungen wurden leider elf Personen sturmbedingt leicht verletzt“, so der Echelon Einsatzleiter des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, Dr. Walter Buggisch.

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