Unvergessliche Eindrücke

Wasserburger trafen bei Erasmus-Austausch auf Litauen, Finnland, Spanien, Zypern

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Pajuralis, ein kleiner Ort in der Nähe von Silale in Litauen, das war jetzt das Ziel von vier Schülern und zwei Lehrkräften des Luitpold-Gymnasiums Wasserburg. Anna Fleindl, Julia Kölbl, Leonhard Wagner, Tara Maurer und die begleitenden Lehrerinnen Gisela Höfler und Angela Lipsky trafen im Rahmen des Erasmus-Austausches auf Schüler und Lehrkräfte aus Litauen, Finnland, Spanien und Zypern. Im Mittelpunkt des Treffens stand das Projekt „Selbstorganisierter Gesundheitssport“.

Die liebevoll gestaltete Schule in Pajuralis hat 13 Klassenräume, es gibt eine kleine Bibliothek, eine Mensa, einen größeren Raum für offizielle Anlässe, eine Sporthalle, einen geteerten Basketballplatz, eine Wiese zum Fußballspielen und ein Beachvolleyballfeld.

Bereits bei der Ankunft und beim offiziellen Empfang in der Schulaula fiel die Herzlichkeit der Gastgeber auf. Die Schülergruppen aus den verschiedenen europäischen Ländern stellten sich, ihre Schule und ihr Land vor. Nach dem Mittagessen fuhren alle Beteiligten in die Kreisstadt Silale, wurden im Rathaus begrüßt und anschließend auf eine Rundtour in die weitere Umgebung zu unterschiedlichen Aussichtplätzen mit Blick auf die meist ebene Landschaft Litauens mitgenommen. Die Kirche Girdiske mit einem Altar aus geschwungenen Eichenstämmen, ein volkskundliches Museum und ein Essen in einem traditionellen Lokal rundeten die Fahrt ab.

Am folgenden Tag organisierte die gastgebende Schule vormittags bei strahlendem Sonnenschein einen Sportwettkampf in Basketball, Fußball, Beachvolleyball (unser Foto oben) und Dart. Anschließend brach die gesamte Gruppe nach Palanga auf; ein Museum mit wunderschönen Bildern und Ausstellungsstücken aus Bernstein wurde besichtigt und dann wanderten alle am Meer entlang bis zur Brücke von Palanga.

Der Mittwoch wurde mit Spannung erwartet, da hier eine Kajaktour auf einem Fluss in der Nähe der Schule mit anschließender Übernachtung auf einem Campingplatz geplant war. Je ein versierter Schüler der Litauer und ein Gast setzten sich in ein Boot und paddelten flussabwärts. Weil das Wasser nicht besonders tief war, musste mancher Kanute kräftig anschieben, um nicht bei Untiefen steckenzubleiben. Leider schlug das Wetter um, so dass umdisponiert wurde und die Schüler, nachdem alle „trockengelegt“ waren, statt in Zelten in der Turnhalle übernachteten.

Zum Abschied veranstalteten die Litauer in der Schule einen vergnüglichen, festlichen Abend mit reichlicher Bewirtung. Die Lehrer empfingen die Gäste in traditionellen Gewändern mit Volksmusik aus der Region und eine Gruppe von Jugendlichen brachte allen Teilnehmern des Projekts sowie den Gasteltern verschiedene Tänze bei.

Die Reise hinterließ unvergessliche Eindrücke: Litauen ist ein Land mit interessanter Landschaft und Kultur, auf das die Menschen mit Recht stolz sind.

Angela Lipsky

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