Unser Mundart-Montag: „Gspusi“

Bayerische Ausdrücke und wo sie herkommen

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Heute geht es um das Wort „Gspusi“. Wer in Bayern ein „Gspusi“ hat, hat eine mehr oder weniger heimliche Liebschaft, der keine allzu große Ernsthaftigkeit unterstellt wird. Aber wo kommt der Begriff „Gspusi“ her?

„Gspusi“ kommt aus dem Lateinischen von „sponsa, sponsus“ beziehungsweise aus dem daraus abstammenden Italienischen „sposa, sposo“, was in beiden Sprachen Braut oder Bräutigam heißt.

Ein „Gspusi“ ist also der Wortherkunft nach keine Affäre, bei der es nur „um das Eine“ geht, sondern wenn man ein „Gspusi“ hat, macht man eigentlich Nägel mit Köpfen und ist auf eine Heirat aus.

Also: In Zukunft genau überlegen, ob man jemanden als Gspusi bezeichnet oder nicht.

 

 

 

 

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