Unser Mundart-Montag: „Brezn“

Jeder Bayer isst sie fast täglich, aber woher kommt das Wort?

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Jeder Bayer ist sie fast täglich – die Brezn. Das Wort ist sowohl in unsere Essgewohnheiten, als auch in unseren Sprachgebrauch so fest integriert, dass sich wahrscheinlich nur die wenigsten schon mal gefragt haben, warum das braune Laugengebäck so heißt, wie es heißt …

„Brezn“ kommt vom althochdeutschen Wort „brezitella“, das wiederum einen lateinischen Ursprung hat und von „brachiatellium“ abstammt. „Brachiatellium“ heißt auf deutsch so viel wie „Ärmchen“. Weil unsere Brezn so aussieht, als würde jemand seine Arme verschränken, hat sich aus dem lateinischen Wort für Ärmchen „Brezn“ entwickelt.

Und übrigens: Der Buchstabe „L“, der oft aus der Brezn eine Brezel macht, hat da – rein von der Wortherkunft her – überhaupt nix verloren!

 

 

 

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