Unglaublich: 60.000 Euro erlaufen!

Benefizaktion an der Eiselfinger Schule mit über 1000 Teilnehmern

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1Eiselfing – Ein großes, gemeinschaftliches Fest! Diese Bilanz zogen die Verantwortlichen des „Laufs für ein Leben“ zu Gunsten des Projekts „Land für Indios“  in Ecuador auch diesmal wieder. Zum mittlerweile weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannten Lauf, der von der Grund- und Mittelschule Eiselfing heuer nun schon zum 17. Mal ausgerichtet wurde, gab der neu gewählte Bürgermeister Georg Reinthaler, der auch selbst mitlief, den symbolischen „Startschuss“ …

8Insgesamt über 1000 Teilnehmer nutzten teilweise sowohl die zwei Laufvormittage, als auch den Abendlauf am Freitag, um auf der einen Kilometer langen Pendelstrecke zwischen Eiselfing und Alteiselfing möglichst viele Sponsorengelder zu erlaufen. Die älteste Teilnehmerin ging mit fast 91 Jahren samt ihrem Rollator auf die Strecke. Unglaublich: Nach vorläufigen Schätzungen werden wohl rund 60.000 Euro zusammenkommen! Die Endergebnisse aller Schüler inklusive der beteiligten Schulen werden derzeit noch berechnet.

Issa aus MaliNatürlich lag bei einigen Läuferinnen und Läufern der sportliche Aspekt im Vordergrund, im Grunde ging es aber wieder einmal mehr darum,  in einem sozialen Miteinander Kontakte zu pflegen und helfend für Menschen tätig zu werden, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Diesmal sorgten zwei Asylbewerber aus Wasserburg für ein besonders Zeichen der Solidarität, Issa aus Mali (Foto rechts) lief 20 Kilometer mit und Hassan aus Afghanistan schaffte gar 26.

Die gesamte Atmosphäre der Veranstaltung verleitete so manchen Läufer spontan dazu, sein Wiederkommen im nächsten Jahr bereits anzukündigen. Dies freute natürlich alle Mithelfer und Organisatoren, an der Spitze Elfi Reischl, die wieder für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hatte. Ob der Lauf auch im nächsten Jahr in seiner bisherigen Form stattfinden kann, wird demnächst entschieden, ist es doch gar nicht mehr so leicht, ein eingespieltes Team, bestehend aus Kollegen und Kolleginnen, den Pensionisten der Schule und nicht schulischen Helfern und dem Elternbeirat zusammenzustellen.

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Deshalb freute sich Schulleiter Karlheinz Rieger auch besonders, dass erneut Mitglieder des katholischen Landvolks mithalfen, der TSV Eiselfing mehrere Zelte zur Verfügung gestellt hatte und die Organisatoren an den teilnehmenden Schulen ihr Bestes zum Gelingen des Projektes beitrugen. Die „Laufmotoren“ Dietmar Mücke und Jürgen Forster, dieser diesmal mit 100 Kilometern dabei, waren zudem unermüdlich auf der Strecke unterwegs. Erfreulich war auch wieder Hilfe und optimale Streckenbetreuung durch die Johanniter.

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Michi Altinger und Elfie Reischl.

Bei so viel Anstrengungsbereitschaft konnten alle Teilnehmer und Zuschauer wieder einmal staunen, was so alles an Einsatz und Hilfsbereitschaft in den einzelnen Schülern und Schülerinnen zu finden war. Ein solches Signal für Ausdauer und sozialen Gemeinsinn, zeige, dass mehr in unseren Kindern stecke, als es so manche Zeugnisnote scheinbar festschreibt, so Schulleiter Rieger. Mit Freude und Stolz erfülle ihn, eine Schule mit so viel Teamgeist und sozialem Gemeinsinn zu leiten, die zudem auf so zahlreiche kommunale Ressourcen zurückgreifen können.   kr

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