Unfall in chemischem Betrieb

Vom Stapler gefallen: Gefährliche Flüssigkeit lief aus - 100 Helfer in Flintsbach im Einsatz

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DSCN1040 Zu einem Unfall in einem Betrieb, der mit chemischen Produkten handelt, ist es am Dienstag gegen 12.45 Uhr in Flintsbach am Inn gekommen (wir berichteten mehrmals). Ein 51-jähriger Arbeiter hat einen 1000 Liter Flüssigkeit fassenden Container in der Chemikalienhalle mit einem Gabelstapler transportiert. Hier fiel der Behälter, aus noch nicht bekannter Ursache, vom Stapler auf den Boden der Halle. Es traten etwa 500 Liter der gefährlichen Flüssigkeit aus. Es handelt sich um einen Stoff, der als Lösungsmittel Verwendung findet.

Die Flüssigkeit, bei der es sich um einen Kohlenwasserstoff handelt, ist hochentzündlich, kann gefährliche Dämpfe erzeugen und explosionsfähige Gemische bilden.

Auf Grund der genannten Explosionsgefahr wurden von der Feuerwehr angrenzende Gebäude evakuiert. Es wurde eine örtliche Verkehrsumleitung eingerichtet. Die Bahnlinie Rosenheim-Kufstein wurde gesperrt. Der Gefahrstoff wurde durch die Feuerwehr gebunden und wird durch eine Fachfirma entsorgt. Die Bahnstrecke konnte gegen 15 Uhr wieder freigegeben werden.

Die Mitarbeiter der Firma wurden vom Notarzt vor Ort betreut und als nicht behandlungsbedürftig entlassen. Verletzt wurde bei dem Unfall somit niemand.

Es waren 100 Feuerwehr-Leute der Feuerwehren Flintsbach, Fischbach, Brannenburg, Degerndorf, Kiefersfelden, Bad Aibling und Rosenheim im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit zwei Notärzten und 30 Sanitätern vor Ort.

 

 

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