Über 1000 Schlaganfall-Patienten im Jahr

Qualität der Station „Stroke Unit" am RoMed-Klinikum Rosenheim erneut bestätigt

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img_3415Die Neurologische Klinik des RoMed-Klinikums Rosenheim ist von Beginn an Mitglied im Schlaganfallnetzwerk „TEMPiS“, in dem sich mehrere bayerische Kliniken zusammengeschlossen haben, um die Behandlung von Schlaganfallpatienten optimal zu koordinieren. Die sogenannte „Stroke Unit“ der Neurologischen Klinik arbeitet in diesem Rahmen eng mit Münchner Kliniken zusammen. Im Jahre 2015 wurden am RoMed-Klinikum Rosenheim über 1000 Schlaganfallpatienten behandelt, davon fast 900 Patienten auf der spezialisierten Schlaganfallstation (Stroke Unit).

Das RoMed Klinikum hat bereits 2012 den ständig steigenden Patientenzahlen Rechnung getragen und die „Stroke Unit“ auf neun Betten erweitert. Durch einen zentralen Pflege- und Arztstützpunkt ist eine optimale Überwachung der Patienten möglich. Die Neurologische Klinik am RoMed Klinikum Rosenheim betreibt damit die größte „Stroke Unit“ in Oberbayern süd-östlich von München.

Der Faktor Zeit ist bei einem Schlaganfall ein entscheidendes Kriterium. Je schneller die Diagnostik erfolgt, umso schneller ist die Einleitung einer Therapie möglich. Eine Computertomographie gibt dem Facharzt hier wertvolle Informationen über das Ausmaß des Schlaganfalls. Die Zentrale Notaufnahme im Klinikum Rosenheim verfügt über einen eigenen Computertomographen und aufgrund der verkürzten Transportwege kommt diese Zeitersparnis letztlich den Patienten zugute und bedeutet eine Verbesserung der Schlaganfallbehandlung.

Die neu gestalte „Stroke Unit“ erhielt jetzt zum dritten Mal das begehrte Zertifikat der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Die ausführliche Überprüfung im Rahmen des Zertifizierungsprozesses bestätigte die hohe Qualität in der Schlaganfallbehandlung. So konnten im Jahre 2015 über 90 Schlaganfallpatienten einer sogenannten Thrombolyse zugeführt werden.

Dabei wird der Verschluss einer Hirnschlagader durch in den Blutkreislauf gegebene Medikamente wieder aufgelöst. Entscheidend für den Erfolg dieser Therapie ist die rasche Aufnahme des betroffenen Patienten in die Klinik und die sofortige Durchführung der notwendigen Diagnostik. Mit einer durchschnittlichen Zeit von Aufnahme des Patienten bis zum Beginn der Therapie von knapp über 20 Minuten nimmt das Klinikum Rosenheim bayernweit einen Spitzenplatz ein.

Bei der Übergabe des Zertifikats dankte der Chefarzt der Neurologischen Klinik am RoMed-Klinikum Rosenheim, Dr. Hanns Lohner, den Ärzten, Pflegekräften sowie Therapeuten und betonte dabei stolz: „Durch ihr gemeinsames enormes Engagement wurde uns erneut die hohe Qualität unserer Arbeit bestätigt“.

img_3420Foto: Das Zertifikat bestätigt die hervorragende Versorgung in der Stroke Unit am RoMed Klinikum Rosenheim (von links): Assistenzarzt Mehmet Cetin, Chefarzt Dr. Hanns Lohner, Krankenpfleger Halim Gashi und Oberarzt Dr. Wolfgang Berke)

 

 

 

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