U14: Wasserburg ist Meister

Basketball: Saisonendspurt bei den Jugendmannschaften

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1314_U14m_kIm Saisonendspurt gab es am vergangenen Wochenende viele wichtige Spiele für die Jugendteams der Wasserburger Basketballer. Nach dem souveränen 81:40 (37:22)-Sieg in Bad Aibling kann die U13 weiblich zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde nun auch rechnerisch nicht mehr vom dritten Platz der Bayernliga-Gruppe Süd verdrängt werden. Die Qualifikation für die Play-Offs um die Bayerische Meisterschaft hatte das Team von Coach Tanja Lehnert schon vorher sicher. Die U14 männlich ist Meister der Bezirksliga

In einem unruhigem ersten Viertel taten sich die nur zu sechst angereisten Wasserburgerinnen der U13 noch etwas schwer. Die Strategie, durch eine zurückgezogene Verteidigung Kräfte zu sparen, ging gegen die voll anrennenden Gastgeberinnen nicht ganz auf. Erst nach Umstellung auf eine Ganzfeld-Verteidigung fanden die Innstädterinnen besser ins Spiel und beendeten den ersten Spielabschnitt mit 15:6. Zwar war ihre Trefferquote bis zur Halbzeit nur mittelmäßig, aber durch guten Zug zum Korb und gute Arbeit im Offensiv-Rebound konnten sie viele leichte Punkte zur 15-Punkte-Halbzeit-Führung erzielen.

Nach dem Seitenwechsel steigerten die Gäste die Intensität noch einmal und ließen Bad Aibling keine Chance mehr. In der Verteidigung erzwangen sie viele Ballverluste und vorne verwandelten sie ihre Fastbreaks sicher. Auch durch konsequentes Durchlaufen der Systeme im Set-Play erarbeiteten sie sich viele schöne Korberfolge. So ging das dritte Viertel mit 20:3 an Wasserburg und die Entscheidung war endgültig gefallen. „Ich bin stolz auf die engagierte Leistung meiner Mädels über die gesamte Spieldauer. Wir haben sehr gut zusammengespielt und alle konnten durch die langen Einsatzzeiten viel Erfahrung sammeln“, freute sich die Trainerin: „Das war eine gute Vorbereitung auf das Meisterschaftsturnier Anfang Mai.“

Die Wasserburger U11 weiblich beendete das Wochenende mit zwei Niederlagen gegen Rosenheim (73:35) und gegen Bad Aibling (32:47). Damit liegt das Team der Coaches Diana Pop und Steffi Würzinger weiter auf Platz Drei der Bezirksliga. Am Samstag begannen die Wasserburgerinnen das Heimspiel gegen Bad Aibling sehr gut und lagen sogar 7:1 in der siebten Minute vorne. Die Mädels kämpften vor allem in der Verteidigung immer hervorragend. Im Anschluss mussten die Gastgeberinnen aber ihrer körperlichen Unterlegenheit etwas Tribut zollen, und die Gäste konnten aufholen und durch schönes Zusammenspiel bis zur Halbzeit bis auf 29:14 davonziehen. Im dritten Viertel zeigten die Wasserburger aber endlich, was in ihnen steckt und holten wieder bis auf 26:33 (30. Minute) auf. Sehr positiv dabei, dass mehrere Spielerinnen sich in die Punkteliste eintragen konnten. Letztendlich ging das Spiel dann allerdings verloren, da die Offensive wieder etwas ins Stocken geriet.

Es spielten: Jana Brosi, Lucy Mnich, Luisa Posch, Elina Stauß, Edona Tahiri, Maren Schmitz, Lara Arlovic, Florentine Kronast, Larissa Kaltak, Mona Bellin und Angelina Stanila.

Gegen die starken Rosenheimerinnen am Sonntag konnten die Coaches eine Leistungssteigerung ihrer Mannschaft im Vergleich zum Hinspiel feststellen, dass mit 22:65 verloren gegangen war. Die Wasserburgerinnen konnten immerhin 35 Punkte erzielen und zeigten großen Kampfgeist und teilweise schönes Zusammenspiel. Manchmal war auch etwas Pech dabei, denn einige Würfe tanzten auf dem Ring und wollten knapp nicht fallen. Auf der anderen Seite trafen die jungen Spielerinnen vom Kooperationspartner SBR sehr sicher. „Man sieht, dass die Rosenheimerinnen zum Teil schon mehrere Jahre trainieren“, so die Trainer: „Das fehlt bei uns noch. Aber die Mädels trainieren fleißig und haben schon viel dazugelernt.“

Es spielten: Jana Brosi, Lilli Geber, Johanna Glass, Franziska Haidn, Lucy Mnich, Luisa Posch, Johanna Raab, Charlotte Rosenbaum, Elina Stauß und Helena Würzinger.

Mit einem tollen 79:60 (44:31)-Sieg gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer der Bezirksoberliga, München Ost, meldete sich die Wasseburger U17 weiblich II im Rennen um die beiden Play-Off-Plätze der Gruppe Ost eindrucksvoll zurück. Das Hinspiel hatten die Innstädterinnen vor genau einem Monat noch mit 28 Punkten verloren und zu Beginn des Heimspiels sah auch noch alles nach einer Niederlage aus. 15:20 lagen die Mädchen der Coaches Tiina Sten, Martina Dover und Chris Sardgon nach dem ersten Viertel zurück. Doch schon zur Halbzeit hatten sie das Spiel gegen die körperlich überlegenen Münchenerinnen gedreht und führten mit 13 Punkten. Diesen Vorsprung bauten die Gastgeberinnen kontinuierlich aus und siegten letztendlich sicher mit 79:60. „Alle haben so toll gespielt: Wir waren aggressiv und konzentriert über das ganze Spiel“, freuten sich die Trainer: „Wir alle – Coaches und Spielerinnen – sind überglücklich über diesen Sieg!“

Es spielten: Süeda Cay (9 Punkte), Anja Katzer (7), Anna Prochnow (2), Lea Amelie Rosenzweig (4), Anna Stechl (6), Marlene Stechl (12), Hannah Tuschy (22), Rabia Zavrak (7) und Sarah Zeller (10).

Die Aufgabe war schwer: Ein Sieg beim ungeschlagenen Tabellenführer Jahn München im letzten Saisonspiel hätte den Einzug in die Play-Offs der Bayernliga für die Wasserburger U15 weiblich bedeutet. Und das Team von Coach Kenan Biberovic war nahe dran an der Überraschung, musste sich letztendlich aber knapp mit 63:65 (35:34) geschlagen geben. Im ersten Viertel schien es, dass sich der Favorit wie erwartet durchsetzen kann und so führte Jahn 19:12. Doch die Wasserburgerinnen ließen sich nicht abschütteln und zeigten in der Defense eine aggressive Mannverteidigung, die viele Münchner Ballverluste erzwang. Durch starke Reboundarbeit wurde verhindert, dass die Gastgeberinnen zu zweiten Chancen kamen.

Auch mit dem Angriff war der Trainer sehr zufrieden und freute sich über eine gute Passarbeit seiner Mädels, durch die immer wieder freie Würfe herausgespielt werden konnten. Bereits zur Halbzeit führten die Gäste so knapp mit einem Punkt und konnten die Führung bis Mitte des dritten Viertels halten. Auch als Jahn dann mit einem tollen Lauf zurück kam und sich einen kleinen Vorsprung erspielte, kämpften die Wasserburger weiter und lagen drei Minuten vor Schluss mit 63:57 vorne.

„Leider haben wir da dann etwas unsere Nerven verloren und einige unglückliche Entscheidungen getroffen“, kommentierte Biberovic die Schlussphase, in der sich die Münchner den knappen Sieg sichern konnten. „Ich bin trotzdem stolz auf meine Mannschaft. Man sieht, zu was wir fähig sind, wenn alle mit dabei sind. Wir haben ein tolles Spiel gegen eine starke Mannschaft gespielt“, so der Wasserburger Coach, der die komplette Saison mit großem Verletzungspech zu kämpfen hatte – als teilweise fünf Spielerinnen außer Gefecht waren. So hat es auch nicht mehr für die Qualifikation für die Play-Offs um die Bayerische Meisterschaft gereicht: Ein Sieg fehlt, um Platz Vier zu erreichen. Damit ziehen mit Staffelsee und Aibling zwei Teams an den Innstädterinnen vorbei, gegen die der direkte Vergleich klar gewonnen werden konnte.

Es spielten: Beyhan Ari, Taine Bürger (13), Sophia Erlacher (15), Vera Friedlhuber, Pauline Huber (12), Aida Ikanovic, Emilia Janeczka, Xhenneta Morina (4), Josephine Priller (2), Manuela Scholzgart (16), Daniela Steinweber (1) und Sümeyra Zavrak.

Den zehnten Sieg der Saison feierte die Wasserburger U18 männlich, die schon als Kreismeister feststeht, im letzten Heimspiel. Gegen Neuötting konnten sie einen wahren Basketball-Krimi mit 59:56 (26:32) für sich entscheiden. Das Team von Lorenzo Griffin lag im gesamten Spiel immer einige Körbe zurück. So auch vor dem letzten Viertel (43:48). Doch dann zeigten die Gastgeber in einem Spiel, das auf beiden Seiten nur von jeweils fünf Spielern bestritten werden konnte, die bessere Kondition. Durch eine tolle Verteidigungleistung in der Schlussphase kämpften sie sich zurück und sicherten sie sich den knappen Drei-Punkte-Sieg.

Es spielten: Bastian Häußler, Aaron Hilger (13 / 2 Dreier), Alexi Mashas (15 / 1), Philipp Radlmair (6) und Jonathan Rath (25 / 1).

Mit einem 70:39 (34:13)-Sieg in Grafing schob sich die Wasserburger U12 auf den dritten Platz der Kreisliga vor. Aushilfscoach Anita Teilane sah ein tolles Zusammenspiel ihrer Mannschaft und eine gute Integration der vielen neuen Spieler. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (11:10), zogen die Wasserburger bis zur Pause mit einem 22:3-Lauf davon. Mit guter Verteidigung und vielen Rebounds sicherten sich die Gäste den verdienten Sieg.

Es spielten: Simon Bellin (7 Punkte), Linus Benstetter (8), Paul Büker (2), Noel Friedl (10), Katharina Heppel (21), Sebastian Heppel, Raphael Multerer, Samuel Multerer, Paul Prantl (8), Arne Schenk, Luca Steinbichler und Leo Wolsberger (12).

Die Wasserburger U16 männlich musste sich beim starken Tabellenzweiten Neuötting mit 40:93 (19:49) geschlagen geben. Die Innstädter bleiben aber weiterhin auf einem guten sechsten Platz in der Kreisliga. Das Team von Aushilfscoach Philipp Radlmair konnte sich gegen die körperlich klar überlegenen Gastgeber zu selten in der Offensive durchsetzen. Es war schwierig den richtigen Zug zu Korb zu entwickeln. Mit der Defensive war der Trainer aber durchaus zufrieden, so konnten seine Jungs einige schöne Steals holen. „Die kämpferische Leistung war toll. Wir haben uns nie aufgegeben und uns immer mal wieder etwas herankämpfen können“, so Radlmair: „Am Schluss ist dann aber auch die Kondition ausgegangen.“ 

Es spielten: Leonardo Bauer (3 Punkte), Yannick Cohall, Dominik Hartmann (2), Luca Lediger, Ricardo Daniel Martins Abreu (29 / 1 Dreier), Leon Pfau (3 / 1), Dominik Prochnow und Laurin Spensberger (3).

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Den nächsten Kantersieg auf dem Weg zur Bezirksliga-Meisterschaft feierte die Wasserburger U14 männlich (Foto) in Staffelsee. Dabei überrannte das Team von Coach Wanda Guyton die Gastgeber mit 116:52 (45:26). Ein Spiel vor Ende der Saison stehen die Wasserburger mit ein Bilanz von 16 Siegen aus 17 Spielen als bestes Team der Bezirksliga bereits fest, denn der direkte Vergleich gegen die ärgsten Verfolger aus Traunstein (eine Niederlage mehr) spricht auch für die Innstädter. In Staffelsee war schnell klar, wer diese Partie gewinnen würde. Nach dem ersten Viertel lagen die Gäste bereits mit 21:10 in Front und bauten diese Führung kontinuierlich aus. Beim letztendlich überdeutlichen Sieg konnten alle Spieler punkten. „Auch die Verteidigung war super“, so Guyton: „Wir haben als Team gewonnen und alle haben ihren Beitrag dazu geleistet, vorne wie hinten.“

Es spielten: Leonardo Bauer (29 Punkte / 2 Dreier), Daniel Freiberger (2), Christian Gerling (6), Maximilian Joha (8), Kilian Posch (22), Luis Jörg Prantl (31), Enes Sag (4) und Manuela Scholzgart (14)SOA

Foto: Die U14 männlich ist Meister der Bezirksliga – Foto: Anton Höpfl

 

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