TSV Wasserburg: Sieg mit Hindernissen

Beim 3:0 gegen den TSV Ottobrunn gingen an der Landwehrstraße die Lichter aus

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Da leuchtete Wasserburg im neuen weißen Dress auch noch auf dem Sportplatz: Während am gestrigen Freitagabend die Altstadt bei „Wasserburg leuchtet“ erstrahlte, gingen am Fußballplatz an der Landwehrstraße beim Spiel gegen den TSV Ottobrunn plötzlich die Lichter aus. In der 42. Minute musste der Schiedsrichter das Spiel wegen eines plötzlichen Totalausfalls der Flutlichtanlage unterbrechen. Bis dahin stand es schon 2:0 für Wasserburg. Durch die Hilfe eines Mitarbeiters der Stadtwerke konnte die Stromversorgung wieder sichergestellt werden, so dass die zweite Halbzeit dann ohne weitere technische Probleme zu Ende gespielt werden konnte. Fast drei Stunden nach dem Anpfiff ertönte so endlich der Schlusspfiff.

Fotos: Renate Drax

Die Löwen begannen furios und drängten das Tabellenschlusslicht weit in die eigene Hälfte zurück. In der 20. Minute fiel bereits das 1:0. Matthias Haas servierte eine Ecke perfekt auf den Kopf seines Bruders Dominik und der Ball zappelte zum ersten Mal im Netz der Ottobrunner.

Auf ihn ist stets Verlass: Wasserburgs Kapitän und erneut zweifacher Torschütze Domi Haas (ganz rechts).

Bereits vor dem Treffer hatten die Wasserburger mehrfach die Chance in Führung zu gehen. Dominik Haas erzielte dann in der 32. Minute auch das 2:0. Nach einer Ecke, die bereits abgewehrt schien, zog er von der Strafraumgrenze ab und der noch deutlich abgefälschte Ball trudelte ins Tor.

Kurz darauf ein Schock für den TSV Wasserburg:

Der starke Andrija Bošnjak (unser Foto) verletzte sich bei einem Zweikampf am Fuß und musste nach längerer Behandlungspause doch ausgewechselt werden. Noch bevor Ali Meltl für ihn eingewechselt werden konnte, wurde es zum ersten Mal dunkel. Das Spiel stand vor dem Abbruch, nachdem kurz vor dem Beginn der zweiten Halbzeit, als beide Mannschaften schon auf dem Platz standen, erneut das Flutlicht streikte.

Fußballerisch gab es nicht mehr all zu viele Highlights. Lediglich Hannes Hain konnte in der 73. Minute mit einem Lupfer die komplette Hintermannschaft der Ottobrunner aushebeln. Leider konnte Klaus Bachmayr diesen Traumpass nicht zum 3:0 verwerten.

Hielt erneut seinen Kasten sauber: Wasserburgs Keeper Georg Haas, der in der Bezirskliga-Saison bislang erst sechs Mal hinter sich greifen musste.

Das holte er in der 84. Minute nach, als er nach einem Freistoß von Matthias Haas, den der Ottobrunner Keeper nicht festhalten konnte, abstaubte.

Kurz vor Schluss erlitt Matthias Haas beim Kopfballduell einen blutende Platzwunde an der Nase, sodass Wasserburg, nach drei bereits erfolgten Auswechslungen, das Spiel zu zehnt beenden musste.

Leo Haas kann mit den drei Punkten, trotz der widrigen Umstände, zufrieden sein, hofft aber, die verletzen Spieler bei der nächsten Partie in Au, am Samstag, 23. September, um 14 Uhr, wieder einsetzen zu können. Ottobrunn trat erstmals ohne seinen langjährigen Trainer Tarkan Kocatepe an, den man am Vortag freigestellt hatte. Abteilungsleiter Matthias Schmidt betreute die Mannschaft interimsmäßig und dürfte mit der kämpferischen Einstellung seiner Truppe nicht unzufrieden gewesen sein.

Spieler wie Zuschauer mussten an diesem Abend gleichermaßen viel Geduld aufbringen. Die zweimalige Spielunterbrechung diente nicht gerade der Konzentration, so dass die Qualität des Spieles, vor allem in der zweiten Halbzeit, deutlich nachließ.

Mit diesem Arbeitssieg konnte Wasserburg, aufgrund der Punktverluste der schärfsten Konkurrenten – sowohl Baldham, als auch Forstinning spielten gestern nur Remis – den Vorsprung in der Tabelle weiter ausbauen. Neun Spiele, neun Siege … und unglaubliche ZEHN Punkte Abstand auf die Konkurrenz!

Ein Top-Coach: Leo Haas vom TSV Wasserburg!

MS

Tore: 1:0 Dominik Haas (20.) 2:0 Dominik Haas (32.) 3:0 Bachmayr (84.)

Schiedsrichter: Gerd Borrmann

Zuschauer: 250

So haben sie gestern gespielt (links Wsaserburg):

keeper Georg Haas 1 99 Daniel Deseive keeper
player Maximilian Hainzl 5 2 Leopold von Peinen player
player Matthias Haas 7 3 Ruben Adelmund substition guest player
captain goalgoal Dominik Haas 8 4 Moritz Welzenbach player
player substitution home Andrija Bosnjak 9 5 Mathias Killi player
player substitution home Hamit Sengül 10 8 Maximilian Finke captain
player Marco Müller 11 14 Nico Steinegger yellow card player
player substitution home Jean-Philippe Stephan 12 15 Joseph Bukenya yellow card player
player yellow cardgoal Klaus Bachmayr 13 18 Rene Winkler substition guest player
player Johannes Lindner 14 19 Lamine Alassani substition guest player
player Johannes Hain 16 20 Simon Pleninger player
Ersatzbank
substitute substitution home Ferhat Cindir 3 1 Miges Cara keeper
substitute substitution home Stephan Kronast 4 7 Boris Jungic substitute
substitute substitution home Alexander Meltl 15 9 Enrique Suarez substition guest substitute
10 Khalid Bakhouz substition guest substitute
16 Marius Schwer substition guest substitute
Trainer
Haas, Leonhard Matthias Schmidt

 

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2 Gedanken zu „TSV Wasserburg: Sieg mit Hindernissen

  1. Lieber Herr Huber,
    leider geben sie nicht die ganze Panne wieder. Das Spiel mußte zweimal unterbrochen werden, in der 39. Min für 30 Minuten
    und in der 46. Min wieder für 26 Minuten. So dauerte das
    Spiel bis 22.14 Uhr.

    Anm. d. Red.:

    Doch, genau so steht es mittig im Bericht ausführlich geschrieben, erst wurde unterbrochen noch vor der Auswechslung von Ali Meltl und dann noch einmal – und es steht zudem auch in dem Bericht, dass das Spiel letztendlich DREI Stunden dauerte, von halb Acht bis etwa halb Elf.

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  2. Vielleicht sollte sich Herr Borrmann mal mit diesen arroganten Schiedsrichterkollegen aus Österreich mehr beschäftigen als irgendwelche Dinge zu behaupten.

    Und noch was: Grüssen würde auch einem Herrn Borrmann stehen. Vielleicht auch noch besser den Artikel lesen ….

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