TSV Wasserburg erneut Pokalsieger

Titelverteidigung für Basketballerinnen gelang am Wochenende beim Finalturnier in Keltern

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Deutscher Pokalsieger 2017 ist der TSV Wasserburg: Zum vierten Mal in Folge und zum achten Mal insgesamt! In der Neuauflage des letztjährigen Endspiels besiegte der Titelverteidiger beim Top 4 mit der Unterstützung von zahlreichen mitgereisten Fans Gastgeber Keltern klar mit 67:45 (38:25). Zuvor hatten sich Kapitän Shey Peddy & Co im Halbfinale mit 78:64 (46:34) gegen Hannover durchgesetzt. MVP des Finalturniers wurde die Wasserburgerin Sasha Tarasava, die an diesem Wochenende 42 Punkte erzielte und dabei sieben Dreier bei nur zwölf Versuchen versenkte.

Sieg im Halbfinale trotz durchwachsener Leistung

Nach einem sehr nervösen Start von beiden Seiten stand im Halbfinale gegen Hannover nach fünf Minuten nur ein mageres 5:5 auf dem Scoreboard. Bis zum Ende des Spielabschnitts konnten sich die Wasserburgerinnen dann aber einen kleinen 18:11-Vorsprung erarbeiten und sich in der Folge kontinuierlich absetzen. Nach 13 Minuten führte der TSV erstmals zweistellig (28:18), ließ den Kontrahenten aber wieder bis auf vier Zähler herankommen. Zur Halbzeit führten die Innstädterinnen dann wieder komfortabel mit zwölf Punkten.

Nach dem Seitenwechsel betrug der Vorsprung zwischenzeitlich immer wieder mal 18 bis 20 Punkte, aber wie so oft in dieser Saison wurde der Sack dann nicht zugemacht, sondern Hannover immer wieder die Möglichkeit gegeben, zurück ins Spiel zu kommen. „Im Finale dürfen wir uns das nicht erlauben und müssen viel disziplinierter auftreten“, forderte Head-Coach Georg Eichler nach dem am Ende aber doch souveränen Sieg und dem Einzug ins Finale gegen Keltern, das in einem bis zuletzt spannenden zweiten Halbfinale Herne, das sich später Rang Drei holte, mit 82:75 bezwingen konnte.

Es spielten: Soana Lucet (6 Punkte, 6 Rebounds), Becca Tobin (17 Punkte, 9 Rebounds), Anna Heise (2 Punkte), Milica Deura (6 Punkte), Sasha Tarasava (24 Punkte, 4 Dreier), Shey Peddy (5 Punkte, 4 Rebounds, 5 Assists, 5 Steals), Bec Thoresen, Katharina Fikiel (5 Punkte, 6 Rebounds), Britta Woms und Nathalie Fontaine (13 Punkte).

Top-Leistung beim Finalsieg gegen Keltern

Zwei Niederlagen hatte der TSV in dieser Saison auf nationaler Ebene hinnehmen müssen – beide gegen Keltern. Doch beim Pokalfinale ließen sich die TSV-Damen von dieser negativen Bilanz nicht abschrecken und traten von Beginn an hellwach auf. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (17:16), zogen sie vor allem auch aufgrund einer exzellenten Verteidigung Punkt für Punkt davon und gewannen den zweiten Spielabschnitt 21:9. In dieser Partie schafften die Innstädterinnen es endlich, die Forderung ihres Trainers umzusetzen und die Intensität über die gesamte Spieldauer hochzuhalten, um dem Gegner keine Chance mehr zu geben, die Begegnung nochmal spannend zu machen.

Spätestens nach dem 10:0-Lauf Mitte des vierten Viertels und einem 65:41-Vorsprung in der 37. Minute war das Spiel endgültig entschieden. Die verbleibenden Minuten waren dann Schaulaufen des alten und neuen Pokalsiegers vor über 70 rotgekleideten Fans des TSV, die in der Spieterlinghalle für Stimmung gesorgt und so den gefürchteten Heimvorteil für Keltern wettgemacht hatten. „Ich bin absolut stolz auf diese Leistung, vor allem auch in der Defense“, freute sich Eichler nach dem Sieg und dem Pokaltriumph: „Eine Mannschaft wie Keltern unter 50 Punkte zu halten, ist top. Glückwunsch an alle!“ SON

Es spielten im Finale: Soana Lucet (8 Punkte, 6 Rebounds), Becca Tobin (12 Punkte, 9 Rebounds), Anna Heise, Milica Deura (5 Punkte), Sasha Tarasava (18 Punkte), Shey Peddy (9 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists, 5 Steals), Bec Thoresen, Katharina Fikiel (4 Punkte), Britta Worms und Nathalie Fontaine (11 Punkte, 5 Rebounds).

Ergebnisse vom Pokal-Top 4 2017:

Halbfinalspiele:

TK Hannover – TSV Wasserburg: 64:78

Rutronik Stars Keltern – Herner TC: 82:75

Finalspiele:

Spiel um Platz 3: TK Hannover – Herner TC: 73:81

FINALE: Rutronik Stars Keltern – TSV Wasserburg: 45:67

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