TSV Wasserburg: Chucholl an der Spitze

Bisheriger Vorsitzender Dr. Niehues bereits vor Wochen in aller Stille zurückgetreten

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chucholl-walterDr. Martin Niehues ist nicht mehr Vorsitzender des TSV Wasserburg – und das schon seit einigen Wochen. „Private Gründe“ hätten ihn zum Rücktritt bewogen, sagte heute Walter Chucholl (unser Foto), der neue Erste Vorsitzende der über 2000 Mitglieder des TSV Wasserburg. Der Wechsel vollzog sich in aller Stille – nachdem Niehues seinen Rücktritt erklärt hatte, wählte der Vereinsausschuss Chucholl zu seinem Nachfolger. „Das ist in der Satzung so vorgesehen“, so Chucholl, der bis zur nächsten Hauptversammlung mit Neuwahlen, also bis 2018, das Amt bekleiden will.

Chucholl, der in Taching in der Nähe des Waginger Sees wohnt, hat jede Menge TSV-Erfahrung. 20 Jahre stand er an der Spitze der Leichtathleten, zehn Jahre (1990 bis 2000) war er bereits Erster Vorsitzender des Gesamtvereins.

niehuesWas der genaue Grund für den Rückzug von Dr. Martin Niehues ist, der erst im März in seinem Amt bestätigt worden war, konnte heute nicht in Erfahrung gebracht werden. Der ehemalige Vorsitzende weilt beruflich in Düsseldorf.

Fest steht aber, dass er sich im Sommer öffentlich über ein Plakat im Festzelt des TSV Eiselfing empört hatte: „A Preiß ko ni a Bayer werdn, a Neger aber scho“, war dort auf einem Werbedruck des Hofbräuhauses Traunstein zu lesen gewesen. Gegen diesen Spruch war Niehues zu Felde gezogen. Inwieweit das mit seinem Rücktritt nur wenige Wochen später zu tun hat, ist unklar. 

HC

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