Klasse-Ergebnisse der TSV-Leichtathleten!

230 Sportler zeigten Leistungsstand - Wasserburger sehr erfolgreich

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SONY DSCWasserburg – Hochgradiger Leistungssport bei nicht erwarteten traumhaften Wetterbedingungen: Offensichtlich hat sich das Trainingslager der Leichtathletikabteilung im österreichischen Schileiten wirklich ausgezahlt (wir berichteten). So konnten die Trainer aller Leichtathletik-Gruppen bei der Saisoneröffnung am Badria zahlreiche persönliche Bestleistungen ihrer Sportler feiern.

Auch die Trainer selbst zeigten mit ihrer Teilnahme, das sie noch durchaus mit ihren Aktiven mithalten können, so Helmut Bayer, der sich mit beachtlichen 10,01 m im Kugelstoßen den 2. Platz in der Männerklasse sicherte. Allerdings sind das „Peanuts“ für seinen Schützling Lukas Koller, der seine Kugel in einem starken Teilnehmerfeld auf 15,88 m wuchtete und damit den 2. Platz erreichte. Hut ab, nicht nur vor der Leistung, sondern auch vor der Tatsache, dass am Freitag das Sportabitur mit 50 m Kraul und Spielpraxis Volleyball anstand.

Bei den Männern überzeugte Marinus Zimmer über 100 m Sprint mit der zweitbesten Zeit von 12,65s und freute sich über den 1. Platz im Weitsprung mit 6,04 m. Auch er ließ es sich nicht nehmen, trotz Prüfungsstress an der Bahneröffnung teilzunehmen, immer ein Buch in der Trainingstasche.

Laufstark zeigten sich die Schützlinge von Walter Kurzbuch und Norbert Lambacher in der Altersklasse mJU18 (männliche Jugend 18) in den Sprintdisziplinen, allen voran Florian Federmann und Jonathan Neuhoff. Florian lief in einem beherzten Rennen die 100m in 11,64s und stellte damit eine persönliche Bestleistung auf. Im 200m Rennen leisteten sich die beiden Vereinskameraden ein Kopf an Kopf Rennen, das Florian in 23,76s für sich entscheiden konnte, Jonathan wurde in ebenfalls persönlicher Bestleistung von 24,96s Dritter. Einen ebenfalls dritten Rang erreichte der Mittelstreckler Christoph Ittlinger, der die 2 Stadionrunden in 2:41,64m bewältigte.

Dass auch Hindernisse kein Problem für die Wasserburger sind, bewiesen Manuel Riemer und Nils Focke. Die 110m Hürden überliefen sie in 15,46s und 16,34s. Alle, die schon einmal vor so einer Hürdenwand standen, wissen den ersten und dritten Platz der beiden Athleten richtig einzuschätzen.

Ihre kompakte Laufstärke könnten die Sportler in der Sprintstaffel noch einmal eindrucksvoll unter Beweis stellen. Die Staffel Wasserburg 1 in der Aufstellung Manuel Riemer, Nils Focke, Max Kurzbuch und Florian Federmann gewann den Wettbewerb und verwies ihre Vereinskameraden Christian Heim, Tobias Lambacher, Christoph Ittlinger und Jonathan Neuhoff auf den dritten Platz. Ein Wechselfehler machte hier, trotz beherztem Endspurt, eine noch bessere Platzierung nicht möglich.

Die Wasserburger Athleten – nicht nur schnell, sondern auch hoch und weit erfolgreich

Max Kurzbuch gewann seinen Hochsprung Wettbewerb mit übersprungenen 1,75m und springt langsam aber sicher in die Regionen seines Vaters Walter. Dritter wurde Felix Roepke mit 1,56m.

Manuel Riemer und Nils Focke kämpften um eine gute Platzierung im Weitsprung und beendeten den Wettkampf mit dem zweiten und dritten Rang. Manuel gelang mit 6,03m ein Riesensatz zur persönlichen Bestleistung, Nils sprang beachtliche 5,77m.

Sei noch der wuchtige Kugelstoß von Max Kurzbuch erwähnt (Platz 2 mit 12,54m), bevor wir uns dem weiblichen Geschlecht der gleichen Altersklasse zuwenden.

Hier überzeugten Andrea Gablik und Isabel Röttger mit den Plätzen 1 und 2 im 100 m Hürdenlauf. Gazellengleich überwanden sie ihre Hindernisse technisch sauber in 15,62s und 15,89s.

In einem fulminanten Schlussspurt setzte sich die 4x100m Staffel ( in der Besetzung Gablik, Ranetsperger, Röttger, Geiger) deutlich von ihren Konkurrentinnen ab

Für Isabel zumindest waren die Hindernisse fast zu niedrig. Sie wurde erst beim Hochsprung so richtig warm und konnte mit 1,57m diesen Wettkampf für sich entscheiden. Damit lag sie nur knapp unter ihrer persönlichen Bestleistung. Linda Rannetsperger landete mit übersprungenen 1,54m nur knapp geschlagen auf dem dritten Platz.

Einen Vierfachtriumph verzeichneten die Wasserburger Mädels im Weitsprung der wJU18. Die ersten vier Plätze waren fest in der Hand der Gastgeberinnen in der Reihenfolge: Andrea Gablik mit 5,06m, Elena Geiger 4,97m,  Isabel Röttger 4,88m und Linda Rannetsperger 4,48m. Da spornt sich eine Trainingsgruppe zu gegenseitigen Leistungen an.

Kraftvoll stieß Sara Laudenbach ihre Kugel auf 10,62 m und wurde dafür mit dem dritten Platz belohnt.

Bei den Frauen überzeugte wieder einmal Lotti Zeiler im 800m Lauf. Zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk zieht Lotti ihre Stadionrunden und erreicht damit hervorragende Zeiten. In 2:24,22min konnte Walter Chucholl seine Athletin zu den zwei Runden antreiben. Auch Lotti steht unter besonderem Stress, muss sie doch am Dienstag die Spikes gegen Schiller, Goethe oder Eichendorff eintauschen und ihr Deutschabi schreiben. Aber in einem gesunden Körper steckt auch ein gesunder Geist, wie Gutsmths schon zu sagen pflegte und so wird sie sicher auch dieses kleine Hindernis mit Bravour bestehen.

Der erfolgreiche Saisonauftakt der Wassergurger Leichtathleten setzte sich in der Trainingsgruppe der Gebrüder Höchstetter, Sylvia Kurzbuch und Susi Raffler fort, die gemeinsam die JU 16 m und w trainieren.

Der 14-jährige Kilian Posch könnte die 80m Hürdenstrecke in 13,62 Sekunden überwinden und wurde mit dem 2. Platz belohnt und im Weitsprung landete er mit seinem Satz von 4,39m auf dem dritten Rang. Der Name Posch ist dem aufmerksamen Leser sicher auch aus der Basketballabteilung bekannt, wo Kilian ebenfalls als Leistungsträger unterwegs ist und seine sportliche Vielseitigkeit unter Beweis stellt.

Den ersten 100 m Lauf seines Lebens lief Leonard Neuhoff in 14,85s und wurde dabei mit dem Bronzerang belohnt.

Die 4×100 m Staffel in der Besetzung Posch, Ittlinger, Röttger und Neuhoff lief auf den zweiten Platz.

Auch die Mädchen des gleichen Jahrgangs bestätigten mit ihren Leistungen einen gelungenen Trainingsaufbau.

Laura Kurzbuch überlief die 80m Hürden in technisch sauberen 13,88s. Zusammen mit ihrer Namensvetterin Laura Neugebauer lieferte sie sich einen spannenden Endkampf um den Hochsprungsieg, den Laura Neugebauer in 1,45m für sich entscheiden konnte. Laura Kurzbuch musste sich mit dem dritten Platz und übersprungenen 1,39m geschlagen geben.

Ähnlich wie die älteren Jugendlichen dominierten die 14 jährigen Mädchen ihren Kugelstoßwettbewerb, sehr zur Freude von Alfred Schuhbeck, der aus jeder Leichtathletin und jedem Leichtathleten gerne Kugelstoßer machen würde, auch wenn die Physiognomie nicht unbedingt stimmt.

Siegerin Pauline Huber wuchtete die 3 kg Kugel auf 8,75 m. Platz zwei ging an Laura Kurzbuch, die ihr Mehrkampftalent mit guten 8,73 m unter Beweis stellte. Mira Marth belegte den dritten Platz (7,58m) und Laura Neugebauer rundete als Vierte das Ergebnis mit gestoßenen 7,49m ab.

Dies wird vor allem ihrem kleinen Bruder Lukas gefallen, der in seiner Altersklasse mJ U14 die Kugel mit 8,76m deutlich weiter platzierte, als seine Schwester und den Wettbewerb gewinnen konnte. Jetzt sind die Kräfteverhältnisse im Hause Neugebauer wieder gerade gerückt. Zweiter wurde der ebenfalls 12 jährige Max Huber, der mit 7,91 m schon gehörig Kraft hat.

Die Länge des Artikels deutet es schon an. Der Maiwettkampf verzeichnete das beste Meldeergebnis der letzten Jahre. Insgesamt waren über 230 Athleten gemeldet, 40 allein aus Wasserburg!      Claudia Pietruszka

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Fotos: Maximilian Kurzbuch

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2 Gedanken zu „Klasse-Ergebnisse der TSV-Leichtathleten!

  1. Prüfungsstress? – Nee, eigentlich kaum zur Zeit (wenn man vom Schreiben der BA absieht)…
    Obwohl ich den 100m Lauf gerne gewonnen hätte, muss man den Artikel korrigieren: hier war’s der zweite Platz (die Zeit war auch wirklich nicht gut)….! – Im Weitsprung, ja da hat’s dafür für ganz oben gereicht…

    N‘ Buch hatte ich übrigens auch keins in der Tasche… ; )
    Beste Grüße
    M. „Dunkelläufer“

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    1. Renate Drax Beitragsautor

      … dankeschön, hab’s ausgebessert – also Zweiter im 100 m-Lauf und Erster im Weitsprung! Glückwunsch! Des mim Buach in da Tasche – des hob i drin lassn im Artikel, des klingt irgendwia so beruhigend aa fürs Schreiben der BA 🙂

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