Trotz Berlin: Christkindlmarkt öffnet Pforten

WFV-Vorsitzender: „Wir gedenken der Opfer, müssen aber nach vorne schauen"

image_pdfimage_print

„Uns aus dem Lebensrhythmus bringen, uns verunsichern – das ist es, was Terroristen wollen. Wenn wir nach dem Anschlag von Berlin jetzt unseren Christkindlmarkt dicht machen, haben sie genau das erreicht“, sagt Moritz Hasselt, Vorsitzender des Wirtschafts-Förderungs-Verbandes (WFV). Man werde deshalb in Absprache mit der Stadtverwaltung und Bürgermeister Michael Kölbl am Donnerstag und Freitag den Wasserburger Markt ab 12 Uhr ganz normal öffnen. „Natürlich denken wir an die Opfer und deren Angehörige. Uns ist die Heiterkeit verloren gegangen. Andererseits bringt es niemandem etwas, wenn …

… wir bei unserem Markt die Pforten schließen.“

Der Wasserburger Christkindlmarkt hat letztmals am Donnerstag von 12 bis 20 Uhr und am Freitag von 12 bis 21 Uhr geöffnet. Am Donnerstag singt ab 18.30 Uhr der A-capella-Chor Edling auf der Winterwaldbühne vor dem Rathaus. Am Freitag findet dort um 17 Uhr die Preisverleihung zur Aktion „Unser Christbaum ist der Größte“ statt. Ab 17.30 Uhr sind nochmals die Turmbläser der Stadtkapelle zu hören, ehe der Christkindlmarkt vor dem Rathaus, in der Frauengasse, am Kern-Eck und in der Hofstatt ausklingt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

22 Gedanken zu „Trotz Berlin: Christkindlmarkt öffnet Pforten

  1. Refugees Welcome

    26

    72
    Antworten
    1. Hat zwar wenig mit dem obigen Artikel zu tun, aber ich pflichte bei.

      28

      56
      Antworten
      1. @Sommer@Huber:
        Fällt Ihnen nichts anderes ein, als diese Tragödie als Plattform für Ihre Hetze zu mißbrauchen?
        Schämen Sie sich!

        39

        20
        Antworten
        1. @Checker
          Bitte erklären Sie mir, was an „Refugees Welcome“ Hetze ist (auch wenn es thematisch nicht zum Artikel passt) ?

          Vielleicht hapert’s am Englisch?! Es bedeutet: Flüchtlinge sind uns willkommen!

          Hier kann man sich weiter informieren https://www.proasyl.de/material/refugees-welcome/

          17

          19
          Antworten
          1. Hallo Herr Huber,
            wer Frau Sommer aus anderen Kommentaren kennt, kann sich denken, dass sie das so nicht meint.

            11

            7
          2. Noch deutlicher kann Sarkasmus eigentlich nicht mehr verpackt werden – das sollte man schon erkennen können…

            9

            4
      2. Süffisanz hat zwei Vornamen: Carola Sommer.
        Rupert Martl

        11

        14
        Antworten
    2. War mir klar, dass sich Frau Sommer diese Gelegenheit nicht entgehen lässt um einen weiteren zynischen Kommentar abzugeben. Da spielt es auch keine Rolle, dass der Polizeipräsident Berlins an diesem Nachmittag just erklärt hat, dass der festgenommene Verdächtige womöglich nicht der Gesuchte ist…

      Hauptsache, man stellt alle Asylsuchenden unter Generalverdacht! Am besten man fängt umgehend mit dem Bau eines großen Zaunes an, der an unsere Nachbarstaaten angrenzt und lässt niemanden mehr die Grenze passieren! Das wird das Problem wohl sicher lösen…

      Selbst wenn der Attentäter aufgespürt wird und sich herausstellen sollte, dass diese Person zuvor als Asylsuchender getarnt eingereist ist, sollte niemals blinder Aktionismus zu Lasten Unschuldiger als Antwort auf derartige Ereignisse gegeben werden!

      Hundertprozentige Sicherheit ist eine Illusion, das kann nur wiederholt werden! Wer wirklich vorhat, einzureisen, um dann Anschläge zu begehen – getarnt als Asylsuchender oder nicht – wird sich davon sicherlich nicht abhalten lassen.

      Es liegt an uns, wie wir mit derartigen Anschlägen umgehen: Entweder lassen wir zu, dass diese mit Hass erfüllten Menschen mit ihren Aktionen unsere Gesellschaft entzweien und uns dazu bewegen, unser verbliebenes Mitgefühl und unsere Hilfsbereitschaft abzutöten oder wir versuchen unser alltägliches Leben wieder aufzunehmen und zu lernen, mit unserer Angst vor weiteren Anschlägen zu leben!

      Ich für meinen Teil versuche es und lasse nicht zu, dass eine ganze Gruppe von Menschen – sei es nur implizit – denunziert und als schuldig hingestellt wird!

      63

      30
      Antworten
      1. Danke, Maure! Deinem Kommentar ist nichts hinzuzufügen.

        32

        24
        Antworten
      2. Haben wir Glück, dass wir hier im Wohlstand und Überfluss geboren sind.
        Mit etwas weniger Glück könnte jeder von uns selbst Asylsuchender hier in Deutschland sein
        „Schwarze Schafe“ gibt es auch unter uns Deutschen.

        Ich denke nur an diverse Kirchenvertreter, die sich an Kindern vergangen haben.
        Wird deshalb gleich jeder Pfarrer Bischof oder gar der Papst unter Generalverdacht gestellt?

        Wir sollten alle versuchen, mehr miteinander zu leben – als gegeneinander, vor allem, wenn man
        das Glück hat, auf der Sonnenseite des Lebens zu sein!

        Wünsche schöne Weihnachten!

        48

        30
        Antworten
  2. Angst essen Seele auf.
    Rupert Martl

    29

    9
    Antworten
    1. Eich ko ma a nix recht macha
      Was ist an Refugees Welcome so schlimm?

      7

      25
      Antworten
      1. Sie bestimmt nicht, Frau Sommer!

        17

        9
        Antworten
      2. Der Kontext spricht für sich…
        Jeder hat das Recht seine eigene Meinung zu vertreten. Dann darf sich er oder sie nicht dem Diskurs entziehen! Peinlich wird es aber, wenn die eigenen Argumente ausgehen und man dann versucht sich mit unglücklichen Statements aus der Affäre zu ziehen. Netter Versuch!

        9

        13
        Antworten
      3. @Sommer
        „Was ist an Refugees Welcome so schlimm?”
        Ich versuche es Ihnen zu erklären:
        Flüchtlinge willkommen zu heißen, ist super (deshalb pflichtete ich bei). Ich denke, die hier geäußerten Bedenken beziehen sich darauf, dass „Refugees Welcome” mit der Tragödie in Berlin in keinem ursächlichen Zusammenhang steht. Es wird ein (vermutliches) Attribut des oder der Verbrecher herausgegriffen und dann verallgemeinert. Man könnte auch nahezu jedes andere Attribut, z.B. die Schuhgröße, nehmen und rufen: „Alle mit Schuhgröße 41 willkommen!” (Carola Sommer) oder „Alle mit Schuhgröße 41 müssen weg!” (einige Politiker). All dies ist willkürliches alle über einen Kamm scheren.

        4

        17
        Antworten
        1. Herr Huber an der Formelierung wäre nichts schlimm, im gegenteil.
          Hier handelt es sich um die Person die diese Äuserung gemacht bzw. geschrieben hat.
          Frau Sommer ist für Ihre leicht „bräunlich“ getrübte Meinung bekannt. Und nehmen Sie es mir nicht übel und auch den anderen nicht wenn Sie dieses als Hohn und Spott auf Kosten der Opfer in Berlin verstehen und damit die Glaubwürdigkeit des Satzes nicht im Positven sehen.

          9

          8
          Antworten
        2. Na Herr Huber, seit wenn erklären Sie denn anstatt die Nazikeule gleich direkt zu schwingen? (…) Jetzt will ich Ihnen mal was erklären. Der Mann (und damit meine ich den jetzt ausgeschreibenen Täter) wäre ohne die offnen Grenzen nicht im Land, das ist fakt und nicht von der Hand zu weisen. Ebensowenig der Mörder der Studentin aus Freiburg, des Atttentäters aus Würzburg und so weiter und so fort. Wer sagt Ihnen denn, dass wir in einigen Jahren wenn sich die Wünsche der meist männlichen Flüchtlinge nicht erfüllen 100.000 Straftäter mehr im Land haben? Wohin dieser ganze Wahnsinn führt, sieht man am Beispiel Berlin, keine Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen trotz einer Gefährungslage die mit der in Israel vergleichbar ist, oder NRW da kommt der Mann wohl her (bzw. ist er untergetaucht) mit einem Herrn Jäger der nach Köln schon zurücktreten hätte müssen. Und dann ist da noch ein 12 jähriger deutsch irakischer Junge, wobei ich mich bei der Bezeichung Frage denn meines Wissens gibt es auch keinen französisch-iraker, oder holland-iraker oder schweden-iraker, oder italien-iraker. Es ist ein Iraker und wer sagt Ihnen denn dass es in 10 Jahre nicht zig solcher Erwachsener Iraker geben wird. Anm. d. Red.: Kommentar wurde gekürzt

          20

          9
          Antworten
          1. @Josef
            „Der Mann (und damit meine ich den jetzt ausgeschreibenen Täter) wäre ohne die offnen Grenzen nicht im Land, das ist fakt und nicht von der Hand zu weisen.”
            Wenn ich „Fakt” lese, ist das ein Signal zum genauer Hinschauen. Woher kennen Sie den angeblichen Fakt”, wenn die Ermittler noch vom „möglichen” Täter sprechen? Kennen Sie den zur Fahndung ausgeschriebenen Anis Amri? Zu meinem Bekanntenkreis zählt er nicht. Ich weiß auch nicht, wie er nach Deutschland kam.
            Übrigens: Es wäre kein einziger Straftäter im Land, ohne die Fortpflanzung. Wollen Sie die strengstens verbieten?
            „Wer sagt Ihnen denn, dass wir in einigen Jahren wenn sich die Wünsche der meist männlichen Flüchtlinge nicht erfüllen 100.000 Straftäter mehr im Land haben?” Niemand.
            „Es ist ein Iraker und wer sagt Ihnen denn dass es in 10 Jahre nicht zig solcher Erwachsener Iraker geben wird.” Niemand.
            Ich habe keine Einsager.
            Selbst wenn alles zutrifft, was Sie schreiben oder unterstellen ist noch keine Ursachenbeziehung zwischen der Eigenschaft „Flüchtling” (die vielleicht nicht einmal zutrifft) und Tat zu sehen.

            8

            12
          2. Der Mann hätte auch einfach mit dem Flugzeug kommen können…

            4

            5
          3. Meine Herren ist Ihnen eigentlcih schon einmal aufgefallen, dass Deutschland das Land mit den meisten Hotelbuchungen ist und als einer der wenigen Ländern ein zuwachs beim Tourismus hat.
            Wenn ich das jetzt so lese entnehme ich ganz persönlich, dass die Herren der meinung sind, jeder Tourist der männlich ist und dem Aussehen nach arabischerabstammung sein könnte gleich ein potenzieler Terrorist oder Vergewaltiger ist?
            Das heist im umkehrfall das jeder der wie ein Deutscher aussieht gleich ein Nazi ist?
            Was ein Glück das heute die Sonne scheint!

            10

            5
        3. Das wäre ähnlich intelligent wie „Alle Flüchtlinge sind Zahnärzte oder Ingenieure“.

          16

          3
          Antworten
          1. Weil hier gerade so schöne Bezüge hergestellt werden a lá „Alle X sind Y“, da fallen mir auch zwei ein:

            1. „Alle islamistischen Fundamentalisten sind Attentäter“. Quatsch, oder? Natürlich. Das wissen wir doch alle.

            2. „Alle Attentäter sind islamistische Fundamentalisten“. Hmmm… stimmt auch nicht ganz, würde ich sagen. Allerdings ist das schon eine gute Näherung, oder nicht? Rein mathematisch gesehen, natürlich, was die Wahrheit der Aussage angeht. Trifft zumindest bedeutend mehr zu als 1.

            4

            1