Trainer forderte: Nur Vier gegen Vier

Rotts Basketball-Nachwuchs U17 weiblich: Tölzer Coach nutzt neue Spielordnung

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basket rott 1Der langersehnte Saisonstart stand nun endlich auch für die U17 weiblich der Rotter Basketballer vor der Tür. Die Vorfreude auf das erste Spiel war bereits die gesamte Trainingswoche zu spüren. Dennoch ist die Premiere der neuen Saison immer mit einigen Fragen verbunden und so kam es auch, dass vor dem Spiel eine gewisse Nervosität zu spüren war. Beruhigend wirkte es da auch nicht gerade, als kurz vor Spielbeginn der Bad Tölzer Trainer zur Überraschung und Verwunderung aller Anwesenden forderte, dass man nicht wie üblich Fünf gegen Fünf, sondern nur Vier gegen Vier spielen möge. Eine Änderung der Spielordnung …

… im Kreis Mitte zu dieser Saison macht diese Forderung möglich.

Das erste Viertel war geprägt von technischen Fehlern auf beiden Seiten. So ging es nach zehn Minuten mit 14:10 in die Pause. Im zweiten Viertel zogen die Gäste dann an und konnten mit einem 34:33 Vorsprung in die Kabine gehen. Konsterniert über die eigene Leistung wollten die Rotter Mädels im dritten Viertel nochmal voll angreifen und die eingeübten Systeme in einfache Punkte umwandeln, leider ging dieser Plan nicht auf und die Tölzerinnen zogen mit einem 20-8-Lauf davon.

Mit 41-54 ging es ins letzte Viertel, doch so einfach wollte man sich nicht geschlagen geben, hat man doch große Ziele in dieser Saison. Und so kämpfte man sich Punkt um Punkt wieder ins Spiel, das Zusammenspiel klappte besser und nach einem 13-4-Lauf zu Beginn des vierten Viertels, war man plötzlich wieder bis auf einen Punkt heran gekommen. Die letzten zwei Minuten glichen einem Krimi und die Mannschaften schenkten sich nichts. Den glücklicheren Ausgang hatten am Ende jedoch die Bad Tölzer, die das Spiel mit 64:60 für sich entscheiden konnten.

Geknickt, aber nicht unzufrieden zeigte sich nach dem Spiel auch Trainer Peter Bauer: „Ich muss der Mannschaft für diese Aufholjagd im vierten Viertel ein großes Kompliment aussprechen. Erfreulich für mich war zu sehen, dass jede der eingesetzten Spielerinnen auch gepunktet hat. Auch hat man Fortschritte bei den Freiwürfen und freien Korblegern gesehen, mit ein wenig mehr Konzentration im Abschluss geht das Spiel anders aus. Schlussendlich haben wir für einen Sieg einfach zu viele Bälle verloren, 18 Turnover allein im ersten Viertel sprechen da für sich“

An diesem Sonntag haben die Mädels direkt wieder die Chance, dann steht das erste Auswärtsspiel gegen Traunstein an.

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