Tolles Abenteuer: Beachen durch die Nacht

Rechtmehringer Volleyball-Jugend begeistert - Dankeschön für neue Shirts

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Beach 2Ist das nicht ein schönes Bild? Die Volleyball-Jugend des SC Rechtmehring bedankt sich damit ganz herzlich für das Sponsoring neuer Shirts! Und zwar bei der Firma Hanslmeier und bei Volleyballdirekt.de. Diese Foto entstand beim Saisonhöhepunkt des Volleyball- Nachwuchses, beim Abenteuer Beachen durch die Nacht. Fast alle der 40 aktiven Jugendlichen nahmen an dieser Aktion rund ums Beachvolleyball in der abgewandelten Form eines Schleiferlturniers teil. Sommer in der Heimat trotz bissal Regen: Trainer und Jugendliche saßen bis in die frühe Morgenstunden zusammen am Lagerfeuer …

… bevor alle dann in den Zelten verschwanden. Abschluss dieser Aktion bildete ein Frühstück gemeinsam mit den Eltern, die tatkräftig beim Aufräumen und Abbauen halfen. Stolz ist man beim SC Rechtmehring auf die aktive Jugend beim Volleyball. Weitere gemeinsame Aktionen durch die Winterzeit und in der Hallensaison sind schon in Planung.

Beach 1

Ein Klasse-Beispiel einer schönen Ferien-Aktion:

Hier unser Erlebnis-Bericht aus Sicht des Trainer-Teams vom …

… Beachen durch die Rechtmehringer Nacht !

Tja – auf was sich mit dem Vorhaben ‚Beachvolleyball durch die Nacht‘ die Volleyballjugend, deren Trainer und Eltern eingelassen haben, konnte im Vorfeld so wirklich keiner sagen. So bauten ab 10 Uhr die Trainer mit Hilfe einiger Volleyballer alles auf, um auf eine ereignisreiche und spannende Nacht mit der Volleyballjugend gerüstet zu sein.

Neben Zelten zum Schlafen wurden so auch zwei Pavillons für das Essen errichtet und alles, was am Freitag für eine gelungene Nacht eingekauft wurde, in den Kühlschränken und in der Hütte verstaut. Peter hatte an diesem Tag die Doppelbelastung, erst schuftete er am Beachplatz, dann baute er mit dem Landvolkferienprogramm Vogelhäuserl, um dann wieder am Beachplatz zu erscheinen.

Gegen 17 Uhr trudelten auch langsam die ersten Kinder und Jugendlichen ein und machten sich aufgeregt ans Zelt aufbauen oder Zelt beziehen. Wir Trainer waren sehr über all die Leckereien erstaunt, die von den Müttern und/oder Kindern gezaubert wurden.

Erster Höhepunkt war die Verteilung der neuen T-Shirts an die Kinder und das nahmen wir sofort zum Anlass, um ein schönes Gruppenfoto zu machen (siehe Foto oben).

Hinterher, versammelten wir uns alle um die Feuerstelle, um mit dem Schleiferlturnier, das bei uns zum Bandlturnier umdeklariert wurde, mit der Regelverkündigung zu beginnen. So wurden immer sechs Mannschaften willkürlich per Los gemischt, spielten gegeneinander und die Siegermannschaft bekam ein Armband.

Diese Armbänder wurden am Ende gezählt und die oder derjenige mit den meisten Bändern bekam den ersten Preis. Übrigens rauszufinden, welche Preise es gab, war wohl auch so etwas wie ein Wettspiel für die Mädls und Jungs, denn jeder Trainer wurde gefühlte 31 Mal gefragt, was es denn zu gewinnen gäbe. Doch wir hielten dicht.

Während der Spiele der zusammengewürfelten Mannschaften merkten wir mehr und mehr, wie sehr sich jeder für sich und seine Mannschaft anstrengte, über sich hinauswuchs und Klasse-Leistungen und -Ballwechsel zu sehen waren. Kompliment, was die Jugend in diesem Jahr gelernt hat, wie sie sich weiterentwickeln konnte und vor allem, was uns am meisten Freude bereitet, wie alle sich gegenseitig anfeuern, abklatschen, Ehrgeiz entwickelen und unglaubliche Spielfreude beweisen.

Während der zweiten Auslosung begann dann Peter mit dem Grillen und immer wieder fanden sich Freiwillige, die bei den Spielen zählen halfen oder sogar das Pfeifen mit Patricks Hilfe völlig im Griff hatten.

Nach der zweiten Runde war dann große Raubtierfütterung. Die Mädls und Jungs verteilten sich unter die Pavillons und genossen Grillfleisch, Würstl und viele sehr gute Salate. Ein Überraschungsbesuch auf dem Motorrad, Volleyballfreunde aus Haimhausen, wurden auch noch mitgefüttert (die übrigens sehr dankbar dafür waren, sie kamen aus Salzburg und waren auf dem Nachhauseweg). Diese drei alteingesessenen Volleyballer konnten es kaum glauben, welch große Gruppe sich hier eine Übernachtung vorgenommen hatte und wie groß die Hilfsbereitschaft untereinander war. Was für uns Trainer schon fast selbstverständlich ist, war für die drei ein Grund zum Staunen.

Nach dem Festessen räumten wir auch gleich die Nachspeisen her und es dauerte nicht lang, da war die Schokomousse von Magdalena weggebeamt, Kuchen, Obst und Rohrnudln fanden ebenfalls ihren Weg in Volleyballmägen.

Frisch gestärkt spielten wir ab 21 Uhr die nächste Runde und wieder wurden die Bänder heiß umkämpft. Nach insgesamt vier Runden und auch ein bisserl Nieselregen konnten sich alle noch bei drei Stationen auf dem Fußballtrainingsplatz Bändchen erkämpfen.

Beim Baggern in Ringe, Angaben in zwei Minitore oder Pritschen in einen Basketballkorb. Zwischendurch zogen die ersten sich lange Hosen an … Abschluss unseres sportlichen Teils der Übernachtung war ein Gaudirennen der Mannschaften gegeneinander über die kurze Seite des Trainingsplatzes. Alle zogen an einer Mülltüte und ein Mannschaftsmitglied saß auf eben dieser. Es war ein Bild für die Götter, diese „Schlitten“ angerast kommen zu sehen, um ein Foto zu machen und dann schnellst möglich aus der Bahn zu verschwinden, denn alles was im Wege stand, hatte verloren. Wir hatten eigentlich einen Lauf geplant, es regnete etwas stärker, doch wir hatten die Rechnung nicht mit unserer wilden Volleyballjugend gemacht. Unbedingt ein zweites Rennen. Also alles nochmals zurück und nochmals wie die wilde Watz über den Platz und zack, da riss eine Folie, wir sahen nur noch Haxn in der Luft, wildes Gelächter und eine kaputte Folie…

Nun mussten wir uns aber beeilen, um zurück zur Feuerstelle zu kommen. Alle sollten sich aufwärmen, die Anzahl der Bänder am Arm in eine Liste eintragen und außerdem kam noch ein Höhepunkt für alle. Johannes Empl hatte Geburtstag. Mit Glockenschlag Mitternacht bekam er ein Geburtstagsständchen von allen, einen Muffin mit Wunderkerze und viele gute Wünsche. Nachdem Johannes in Rekordzeit seinen Muffin verschlungen hatte, wurde es Ernst.

Zwei Jugendliche mit gleicher Anzahl an Bändern, Theresa und Jonas. So musste ein spannendes Stechen entscheiden, wer nun den Hauptgewinn mit nach Hause nehmen durfte. Beide stellten sich nochmals der Herausforderung, den Volleyball zielgenau durch den Basketballkorb zu pritschen. Jeder hatte fünf Versuch, Ringberührung zählt einen Punkt, Treffer zwei Punkte und derjenige, mit den meisten Punkten, würde erster Sieger werden.

Alle stellten sich um die zwei auf, beide wurden angefeuert, leise natürlich, es war nach 24 Uhr und die Nachbarn wollten schlafen. Die Spannung stieg von Versuch zu Versuch und am Ende konnte sich Theresa durchsetzen. Sie gewann einen Minivolleyball, eine Trinkflasche und einen Zehn-Euro-Gutschein von Volleyballdirekt.de. Der zweite bis fünfte Platz gewannen auch alle je eine Trinkflasche und einen Gutschein und ich denke, zur Freude aller bekam jeder Teilnehmer einen Zehn-Euro-Gutschein bei Volleyballdirekt.de.

Nun wollten wir den Abend noch ruhig ausklingen lassen mit Marshmallows grillen und ums Feuer sitzen. Auch rechneten die Trainer nach soviel Anstrengung damit, dass wohl die meisten bald Richtung Zelt unterwegs sein würden, waren sie auch, doch nach und nach tauchte jede Zeltgemeinschaft am Feuer wieder auf und so wurde ein Witzemarathon sondersgleichen gestartet und bis drei Uhr morgens hockten immer an die 15 Leute samt fünf Trainern am Feuer.

Beim Frühstück am nächsten Morgen erwartete uns Trainer noch eine Überraschung: Eine Dankeskarte von den Kids und Eltern fürs Training !  Wir freuten uns sehr. Und dem nicht genug, trotz Regen und Bergen von Geschirr, die Volleyballeltern ließen sich davon nicht abschrecken, halfen an allen Ecken und Enden und so war das Sportheim Ruckzuck sauber und ordentlich. Auch der Zeltplatz aufgeräumt und Biergarnituren abgebaut.

Danke nochmal an alle Salatzaubererer, Kuchenbäcker/innen, an Familie Lechner für die Milch zum Frühstück, alle Zeltaufbauer und auch wieder -abbauer, an die Nachspeisenbastlerinnen, Volleyballdirekt.de für die Preise und die günstigen Shirts und danke der Firma Hanslmeier fürs Sponsoring der tollen Shirts. Ein großes Danke unserem Sportverein SC 66 Rechtmehring für die Möglichkeit, diese Aktion durchzuziehen und für die Unterstützung im Hintergrund.       pw

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