Svenni räumte in ihrer Heimat ab!

Basket: Gestern klarer Sieg in ihrem Geburtsort Rotenburg - TSV auf Platz eins

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SvenniJubel um die Basketball-Damen aus Wasserburg: Auch die dritte Partie in der Bundesliga konnten sie gestern deutlich für sich entscheiden. Nach einem klaren 80:59 (40:26)-Sieg beim starken Aufsteiger Rotenburg/Scheeßel setzt sich Wasserburg damit ohne Niederlage an die Tabellenspitze der 1. deutschen Bundesliga. Nach zwei erfolgreichen Freiwürfen der Gastgeberinnen zu Spielbeginn – der einzigen Führung für die Niedersächsinnen – rückten Shey Peddy, Emma Cannon und Svenja Brunckhorst (Foto) mit einem 10:0-Lauf das Bild schnell zurecht und bauten von da an die Führung kontinuierlich aus …

So ging es mit einer relativ komfortablen 27:16-Führung in das zweite Viertel. Den Sack endgültig zumachen konnten die Gäste dann allerdings erst im dritten Spielabschnitt: Beim 61:39 nach 30 Minuten war alles entschieden. „Es ist immer schwer hier zu spielen. Die Halle ist extrem klein und eng“, erklärt sich Wasserburgs Headcoach Bastian Wernthaler die anfänglichen Schwierigkeiten: „Aber die Einstellung hat größenteils gestimmt und die Heimmannschaft unter 60 Punkte zu halten ist eine passable Leistung. Wir haben deutlich besser verteidigt als noch am Freitag.“

Eine Spielerin der Avides Hurricanes war allerdings kaum zuhalten: Pia Mankertz erzielte ihre 19 Punkte fast ausschließlich von der Dreierlinie, wo sie mit sechs Treffern bei sieben Versuchen traumwandlerisch sicher traf. Dafür haperte es beim Aufsteiger mit 24 Prozent bei den Würfen aus dem Zweierbereich.

Für die Wasserburgerinnen punkteten Svenni Brunckhorst (die in Rotenburg geboren ist und ihre Basket-Karriere auch dort begann), Shey Peddy, Anne Breitreiner und Steffi Wagner zweistellig. Insgesamt war Wasserburg mit 54 Prozent bei den Zweipunktwürfen um einiges treffsicherer als der Gegner. Mit dem letztendlich souveränen 80:59-Sieg liegt der amtierende Deutsche Meister gleich zu Saisonbeginn in der Tabelle ganz vorne. Eine hervorragende Differenz von 112 Korbpunkten bedeutet Platz Eins vor den beiden ebenfalls noch ungeschlagenen Teams aus Herne und Saarlouis.

Die Royals aus dem Saarland sind dann auch der nächste Gegner am kommenden Sonntag in der heimischen Badria-Halle beim ersten Spitzenspiel. Nach den Begegnungen gegen Chemnitz und die beiden Aufsteiger aus Bad Aibling und Rotenburg/Scheeßel wartet dann die erste echte Standortbestimmung für das Team von Bastian Wernthaler.

Es spielten: Anne Breitreiner (13 Punkte), Svenja Brunckhorst (15), Claudia Calvelo, Emma Cannon (7), Anna Jurcenkova (6), Shey Peddy (14), Tiina Sten (7), Dani Vogel (5) und Steffi Wagner (13).

Team
  S/N
  Pkte
    Körbe
 Diff
1 TSV Wasserburg 3/0 6 267 : 155 112
2 TV Saarlouis Royals 3/0 6 236 : 207 29
3 Herner TC 3/0 6 241 : 182 59
4 SV Halle LIONS 2/1 4 223 : 214 9
5 TH Wohnbau Angels 2/1 4 224 : 192 32
6 Rhein-Main Baskets 1/2 2 214 : 243 -29
7 AVIDES Hurricanes 1/2 2 217 : 228 -11
8 evo NB Oberhausen 1/2 2 208 : 231 -23
9 ChemCats Chemnitz 1/2 2 193 : 255 -62
10 BC Pharmaserv Marburg 1/2 2 199 : 199 0
11 Eisvögel USC Freiburg 0/3 0 203 : 244 -41
12 TuS Bad Aibling Fireballs 0/3 0 164 : 239 -75

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