Streithansl geraten aneinander

Rosenheimer Herbstfest: Die Bilanz der Polizei zum siebten und achten Tag

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Zufrieden mit dem Verlauf der bisherigen Festwoche zeigte sich die Rosenheimer Polizei und startete in das üblicherweise einsatzreichste mittlere Wochenende. Trotz guter und gelöster Stimmung häufte sich in den Abendstunden das Einsatzaufkommen, da brachte auch der Regen keine Abkühlung. Einige stark alkoholisierte Streithansl gerieten aneinander, doch mit vereinten Kräften beruhigten Wiesnwache und Sicherheitsdienst die Lage.   

Mit jeder Maß mehr vergaß offensichtlich ein 40-Jähriger seinen Anstand und begrapschte an einer Getränkeausgabe ein junges Mädchen. Angesprochen auf seine Manieren, wurde der Mann gegenüber dem Sicherheitsdienst und der Wiesnwache aggressiv und beleidigte die Einsatzkräfte. Der Abend endete schließlich mit einem Polizeigewahrsam sowie einem Wiesnverbot.

 

Acht auf einen Streich gibt es zum Glück selten, aber so viele Wiesnverbote erteilte die Wiesnwache bei einer Schlägerei in einem Biergarten. Die jungen Männer im Alter von 18 bis 34 Jahren gerieten nach einer hitzingen Diskussion aneinander und müssen sich nun wegen wechselseitiger Körperverletzung verantworten. Zwei Personen wurden mit leichten Verletzungen medizinisch versorgt.

 

Bei Einhaltung des Jugendschutzes fallen die Augen der Ordnungshüter nicht nur auf die Jungspunde selbst. So fiel den Beamten ein 26-Jähriger Mann auf, der Zigaretten an Minderjährige verschenkte. Nach erfolgter Belehrung löste sich der Vorfall zumindest bei den Teenies nicht in Rauch auf.

Bereits am frühen Samstagabend waren die Haftzellen der Polizeiinspektion Rosenheim ausgebucht. Vermutlich wegen des Dauerregens herrschte in den Zelten sowie später in der Innenstadt dichtes Gedränge und ein Polizeieinsatz folgte dem Nächsten. Zahlreiche Streithansl konnten ihre Unstimmigkeiten nicht ohne körperliche Auseinandersetzungen klären und es flogen die Fäuste.

Konsequent griffen die Rosenheimer Schandis durch und sprachen weitere Wiesnverbote aus.

Null Toleranz zeigt die Polizei bei politisch motivierten Straftaten. Nachdem zwei Männer im Alter von 48 und 18 Jahren vom Sicherheitsdienst des Zeltes verwiesen wurden, zeigten sie den Hitlergruß und schrien lautstarke Parolen. Gegen beide wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

 

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