Spannende Heimspiele im Basketball

Wasserburg: Drei Tage lang Badria-Halle und Gymnasium-Halle im Fokus

Manu Scholzgart (unser Foto) und die U17 weiblich wollen sich gegen die Rhein-Main Baskets am heutigen Samstag daheim durchsetzen: Immer noch nicht sind alle Team der Basketball-Abteilung des TSV Wasserburg aufgrund der Ferien im Einsatz, dennoch hat dieses Wochenende einige interessante Partien vor allem in den heimischen Hallen im Programm. Auswärts müssen lediglich die U18 männlich in Utting und die U11 weiblich beim MTV München ran.

Den Auftakt von vier Spielen in der Badria-Halle macht am heutigen Samstag die U17 weiblich um 16:30 Uhr gegen die Rhein-Main Baskets.

Die SG Rosenheim / Wasserburg hat einen Sieg in diesem Play-Down-Heimspiel in der Bundesliga fest eingeplant, um sich weiter alle Chancen auf auf den Klassenerhalt offen zu halten.

Um 19 Uhr heute bekommen es die Wasserburger Herren erneut mit einem direkten Tabellennachbarn zu tun: Die Gäste aus Memmingen stehen mit nur einem Sieg weniger auf Rang Sechs der Bayernliga-Gruppe Süd und damit einem Platz hinter den Innstädtern. Bereits das Hinspiel konnte das Team von Coach Danny Paz in Memmingen – wenn auch knapp mit 85:79 – gewinnen.

Ehe das Wochenende am Sonntag mit einem Bundesliga-Doppelspieltag der Damen II (13.15 Uhr gegen Mainz) und der Damen I (16 Uhr gegen Halle) – siehe unsere Vorschauen weiter unten – abgeschlossen wird, empfäng die U18 weiblich um 10 Uhr den TuS Holzkirchen.

Mit einer Wiederholung des deutlichen 74:26-Auswärtssieges wahren sich die Wasserburgerinnen die Chance auf einen der erstern beiden Plätze in der Bezirksoberliga.

Am Montag um 19 Uhr findet dann noch das Nachholspiel in der Bayernliga der U15 weiblich gegen Kooperationspartner SB DJK Rosenheim statt.

Halle Lions in der Damen-Bundesliga I zu Gast am Inn

Zum vorletzten Hauptrunden-Heimspiel der 1. Basketball Bundesliga empfängt Tabellenführer Wasserburg am morgigen Sonntag um 16 Uhr den Tabellenachten, SV Halle Lions, in der Badria-Halle. Nach derzeitigem Stand wären die Gäste aus Sachsen-Anhalt auch Gegner der TSV-Damen in der ersten Play-Off-Runde.
Doch das Team von Coach René Spandauw befindet sich drei Spieltage vor Schluss noch mitten im Abstiegskampf, der diese Saison wieder besonders spannend ist. Mit bisher sieben Siegen ist Halle punktgleich mit Verfolger Chemnitz und hat nur zwei Zähler Vorsprung auf Nördlingen und drei auf Freiburg, das auf Rang elf bereits auf einem Abstiegsplatz steht. Lediglich Rotenburg-Scheeßel liegt mit sechs Punkten abgeschlagen am Tabellenende.
Die Lions wollen nach eigenem Bekunden ihre Außenseiter-Chance nutzen und am Sonntag dem amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger vom Inn die wichtigen Punkte für den Klassenerhalt klauen. Zumindest wollen sie sich aber besser verkaufen als bei der überdeutlichen 100:61-Schlappe Mitte November, als sie im Hinspiel bereits in der Halbzeit mit 65:24 hoffnungslos hinten lagen.
„Halle ist ein sehr gefährliches Shooter-Team, bei dem bis auf zwei Spielerinnen alle Dreier schießen“, warnt Wasserburgs Trainer Georg Eichler und fordert: „Vor allem auch in der Transition Defense müssen wir besser arbeiten als gegen Saarlouis, denn sie auch aus dem Fastbreak heraus die Distanzwürfe. Wir dürfen sie nicht heiß laufen lassen.“
Topscorerin bei den Gästen ist mit Abstand Aufbauspielerin Janee Thompson, die durchschnittlich 17,3 Punkte erzielt und zudem noch 3,9 Assists auflegt, gefolgt von den beiden anderen US-Amerikanerinnen Kaneisha Horn (11,6 Punkte) und Sara Hammond (9,9). Immer besser läuft es auch bei der deutschen Nationalspielerin Laura Hebecker, die 8,8 Punkte pro Spiel erzielt und diese Saison insgesamt schon 30 Dreier versenkt hat.

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Wasserburg II trifft am Sonntag auf Mainz

Wenn man Trainer Christian Kaiser vor den Spielen in der zweiten Basketballbundesliga Süd nach einer Einschätzung der gegnerischen Mannschaft fragte, war seine Antwort meist dieselbe: „Das andere Team ist klarer Favorit.“
Im Hinblick auf das Spiel am Sonntag dürfte Kaisers Antwort ein wenig anders ausfallen, den vom Papier her, sind die Wasserburgerinnen der Favorit. Die Mainzerinnen stehen derzeit mit nur zwei Siegen auf dem letzten Tabellenplatz. Die Damen vom Inn haben vier Siege auf dem Konto, was den vorletzten Platz in der Tabelle bedeutet.
Dennoch sieht Kaiser seine Mannschaft nicht als klaren Favorit. „Das wird ein ganz schweres Spiel“, sagt er. Ein Blick auf das Hinspiel unterstützt seine Aussage. Damals unterlagen die Wasserburgerinnen mit 62:78. Gleich drei Spielerinnen punkteten aufseiten der Mainzerinnen zweistellig. Cornelia Sharda (20 Punkte), Patricia Sagerer (16 Punkte) und Gergana Georgieva (15 Punkte) wurden von den Wasserburgerinnen niemals unter Kontrolle gebracht. Um am Sonntag als Sieger vom Feld zu gehen, muss ein besonderes Augenmerk auf diese drei Akteurinnen gerichtet werden.
„Wir müssen mit voller Konzentration an die Aufgabe herangehen und mit viel Intensität angreifen. Zudem müssen wir über 40 Minuten lang konzentriert spielen“ erklärt Kaiser. Wann immer die Wasserburgerinnen diese Vorgaben umsetzten, gingen sie als Sieger vom Feld. Am Sonntag um 13.15 Uhr wird sich in der Badria Halle herausstellen, ob die Damen vom Inn ihrer Favoritenrolle gewachsen sind.

Foto: Ramona von Malm

Heimspiele am Wochenende:

Samstag

16:30 Uhr: U17 weiblich I – Rhein-Main Baskets (BADRIA)
19:00 Uhr: Herren I – TV Memmingen (BADRIA)

Sonntag

10:00 Uhr: U18 weiblich – TuS Holzkirchen (Luitpold-Gymnasium)
13:15 Uhr: Damen II – ASC Theresianum Mainz (BADRIA)
16:00 Uhr: Damen I – SV Halle LIONS (BADRIA)

Montag

18:30 Uhr: U15 weiblich I – SB DJK Rosenheim (Luitpold-Gymnasium)

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