Soyen: Noch keine Entwarnung!

Bürger müssen ihr Trinkwasser weiterhin abkochen - Bechlorung läuft

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In der Gemeinde Soyen muss weiterhin das Trinkwasser abgekocht werden! Am Wochenende konnte noch keine Entwarnung gegeben werden. Seit vergangenen Mittwoch wird – wie berichtet – das Wasser gechlort. In der Wasserversorgung der Gemeinde waren in einigen Brunnen coliforme Keime nachgewiesen worden. Nicht davon betroffen sei die Wasserversorgung der Schlicht-Gruppe …

Genau heute vor einer Woche – am Montag, 21. August – waren in der Gemeinde Soyen mehrere Proben genommen worden. In fünf von ihnen sowie in der Quelle Kirchreiter Feld wurden coliforme Bakterien festgestellt.

Wie sie ins Trinkwasser gelangen konnten, wollen der gemeindliche Wasserversorger sowie Vertreter von Wasserwirtschaftsamt und Gesundheitsamt im Rahmen einer Begehung feststellen. Über die Ursache der Verunreinigung ist bislang dazu nichts weiter offiziell bekannt gegeben worden.

Das Wasser muss abgekocht werden, bis im gesamten Netz mindestens 0,1 Milligramm pro Liter Chor nachgewiesen werden.

Abkochen heißt, das Wasser muss sprudelnd aufgekocht und danach etwa zehn Minuten stehen gelassen werden, heißt es aus Soyen.

Notwendig ist das vorherige Abkochen, wenn das Wasser zum Trinken beziehungsweise zur Zubereitung von Getränken oder von Nahrung, zum Abwaschen von Salaten, Gemüse und Obst, zum Spülen von Gefäßen und Geräten in denen Lebensmittel zubereitet oder aufbewahrt werden, für medizinische Zwecke oder zum Herstellen von Eiswürfeln verwendet wird.

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6 Gedanken zu „Soyen: Noch keine Entwarnung!

  1. Naja woran wirds wohl liegen? Die Bauern mit ihrer Gülle! (…) Auch die Info, dass man abkochen muss, kam nur durch Zufall vom Nachbarn. Normalerweise muss die Gemeinde Zettel verteilen, bzw. rumfahren.

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    1. @ Julia: Woher wissen Sie was die Gemeinde “muss“. Ich bin auch für sauberes Trinkwasser. Aber mal ehrlich: wie viele Menschen gibt es, die noch nie sauberes Wasser hatten?Wer von uns hat sich im Vorfeld schon mal Gedanken über das Wasser an seinem Urlaubsort gemacht? Ich wohne auch in Soyen, wir haben kleine Kinder. Bis jetzt sind wir noch ganz gut beinander.

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      1. @Achso: Das ist schon richtig, dass es Menschen auf dieser Welt gibt, die noch nie in ihrem Leben sauberes Wasser getrungen haben. Und das ist fürchterlich.
        Andererseits ist die Gemeinde dazu schon verpflichtet, mitzuteilen, dass Wasser so nicht getrunken werden soll. Sie als Bürger bezahlen ja auch für das Wasser, das Sie verbrauchen.

        Dann sollen die Damen und Herren in den Rathäusern auch etwas tun für die Bürger, die bezahlen … (Kommentar gekürzt) …

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  2. @ Roland: In einem Artikel von heute erklärt der Bürgermeister das Vorgehen bei der Information der Bevölkerung. Haben Sie andere Informationen als der Bürgermeister? Wenn ja: von wem?

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    1. @Achso: ich würde jetzt mal sagen der Kommentar ist am Thema vorbei. Ich habe nur auf Ihren Kommentar reagiert und das für alle Gemeinden nicht speziel für Soyen und auf Ihre Frage „Woher wissen Sie was die Gemeinde “muss“. “ geantwortet!

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  3. @Roland
    Was ist da am Thema vorbei? Sie schreiben, dass die Gemeinde verpflichtet ist, mitzuteilen. Das stimmt aber anscheinend nicht so.

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