Soyen gewinnt schwaches Spiel mit 1:0

Erst in der zweiten Halbzeit zeigten beide Teams, dass sie kämpfen können

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Das Nachholspiel gegen den SV Schonstett gewinnt der TSV nicht ganz unverdient mit 1:0. In der ersten Halbzeit war zwar Soyen überlegen, aber das war es auch schon. Der Ball fand nur selten den Weg in Richtung Tor. Auch bei Schonstett, das sich auf das Kontern beschränkte, kam nicht besonders viel. Als Zuschauer war man nach den ersten 45 Minuten schon geneigt zu sagen: „Schiri Pfeif ab.“

In der zweiten Hälfte folgte zwar kein Spektakel, aber dafür ein sehr kämpferisches und körperbetontes Spiel. Soyen und Schonstett zeigten auf einmal, dass das Spiel gewinnen wollten. Gleich in der 49. Minute verpasste Probst mit dem Kopf das 1:0, nach einer mustergültigen Flanke von Proksch.

Bis zur 58. Minute arbeitete sich Soyen immer wieder zum Strafraum der Schonstetter. Doch dann kam Schonstett und die „Bettelphase“ der Göschl-Elf. Schonstett nun aggressiv und um den Führungstreffer bemüht. Nach einer Ecke klärte Soyens Torwart Stangl. In der 68. Minute hatte Christoph Ostermeier eine gute Chance zum 0:1 und nur eine Minute später konnte Torwart Stangl mit einer Glanzparade den Soyener Rückstand vermeiden.

Soyen konnte sich nur noch mit Entlastungsangriffen befreien. Einer dieser führte dann zum 1:0. In der 78. Minute wurde ein Soyener 17 Meter vor der Tor gefoult. Der alte Haudegen der Soyener, Arek Ritter mit der 27, zimmerte über die Mauer und unhaltbar ins Tor. Nach diesem Treffer ging es dann so richtig heiß her. Kurz darauf, 83 Minute, wurde Soyens Alex Gröger wegen Reklamieren mit glatt Rot zum Duschen geschickt. Allerdings hätte der Schiedsrichter bei diesem hartem Vorgehen auch den einen oder anderen Spieler vom SV vom Platz stellen können oder sogar müssen.

Die Schlussphase war geprägt von harten Zweikämpfe und dem Ehrgeiz der Schonstetter, das 1:1 zu erzielen. Nach 95 Minuten pfiff der Schiedsrichter ab und Soyen gewinnt somit ein schwaches Spiel vor knapp 100 Zuschauer. JN

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