Sieg und Niederlage in den Derbys

Basketball-Herren verlieren in Bad Aibling und gewinnen in Rosenheim

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KenanDie erste Herren-Mannschaft des TSV Wasserburg verlor ihre erste Partie im neuen Jahr mit 77:92 (41:46) beim TuS Bad Aibling und befindet sich nun auf dem achten Platz der Bayernliga Süd. Zwar erwischten die Gäste einen glänzenden Start und führten nach drei Minuten mit 10:3, verloren aber bald an Schwung: Viele hektische Aktionen in der Offensive sowie zahlreiche ungeschickte Fouls halfen den zunächst etwas überrumpelten Gastgebern schnell wieder in die Spur zu finden.

Schon am Ende des ersten Viertels führten diese mit 24:18! Wasserburg fiel dann erstmal weiter zurück, rappelte sich aber kurz vor der Pause auf und lag nach drei erfolgreichen Distanzwürfen nur noch mit 41:46 hinten.

„Die Umstellung in der Verteidigung hat uns sehr geholfen, weshalb wir die Partie auch lange offen halten konnten. Leider haben wir aber im Schlussviertel nachgelassen und zu wenige Rebounds geholt“, meinte Trainerin Wanda Guyton nach dem Spiel, die sich auch über die schwache Freiwurfquote (8 von 24!) ärgerte. „So verliert man gegen einen starken Gegner wie Bad Aibling“.

Lorenzo Griffin (28 Punkte) und Kenan Biberovic (23 – unser Foto oben) waren die Wasserburger Leistungsträger, die allerdings von ihren Kameraden zu wenig zählbare Unterstützung erhielten.

Die beiden nächsten Partien sind äußerst wichtig für die Innstädter, hat man doch gegen Konkurrenz aus dem Mittelfeld (Holzkirchen) und der unteren Tabellenhälfte (München Ost) die Möglichkeit, sich von den Abstiegsrängen etwas deutlicher abzusetzen und im Mittelfeld festzusetzen.

Zuvor aber hatten die Wasserburger noch beim SB Rosenheim gewonnen:

Beide Mannschaften taten sich dabei schwer in ihren Angriffsbemühungen, nach vier Minuten stand es immer noch 0:0! Danach erholten sich erst die Rosenheimer und führten am Ende des ersten Viertels mit 19:8, zur Pause sogar mit 41:23. Wanda Guyton schien jedoch in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben: Die Gäste machten endlich Tempo und ließen sich nicht mehr auf das körperbetonte Spiel Rosenheims in Korbnähe ein, so schmolz ein 20-Punkte-Rückstand zehn Minuten später auf 47:55 zusammen.
In der Schlussphase bleiben die Wasserburger dann trotz der foulbedingten Ausfälle von Chris Sardgon und Topscorer Lorenzo Griffin (16 Punkte) cool und gingen durch Ferhan Altay mit 58:56 in Führung. Kenan Bibervic als Ersatzspielmacher sowie Salu Tadi und Jonathan Rath behielten die Nerven auch bei den Freiwürfen, so dass ein zur Pause nicht mehr für möglich gehaltener 67:65-Sieg bejubelt werden durfte.

„Die zweite Halbzeit war überragend“ freute sich Trainerin Wanda Guyton und hatte noch ein Sonderlob für Kapitän Biberovic bereit: „Behielt seine Nerven, traf gute Entscheidungen und verteidigte, genau das, was ich von ihm als Kapitän erwarte“. FJ

 

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