„Sie werden gebraucht!“

Wasserburg: Examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger vor neuem Lebensabschnitt

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Ein toller Abschluss, nicht nur für diese beiden hübschen, jungen Damen – Tamara Ascher und Verena Roitner (rechts) – in Wasserburg: Diese Examensfeier war etwas Besonderes, fand sie doch nach 13 Jahren das erste Mal wieder am Frühjahrsbeginn statt. Seit 2014 nämlich starten an der Krankenpflegeschule an der RoMed-Klinik Wasserburg zwei Ausbildungsklassen, eine im April und eine im Oktober, und heuer im Jahr 2017 gibt es somit das erste Mal zwei Abschlussklassen. Tamara Ascher und Verena Roitner wurden in Wasserburg geehrt für ihren Notendurchschnitt von jeweils 1,66.

Unser Foto: Personaldirektor Hans Daxlberger, 2. Bürgermeister Werner Gartner, stellvertretender Pflegedirektor Hans Albert, stellvertretende Schulleiterin Karin Wünsch und Schulleiterin Brigitte Kanamüller-Eibl freuten sich mit den Absolventen über die erfolgreichen Abschlüsse.

Hans Albert, stellvertretender Pflegedirektor der RoMed Kliniken, betonte, dass es eine bemerkenswerte organisatorische und logistische Leistung der Schulleitung und des Lehrerteams gewesen sei, in so kurzer Zeit von einem auf zwei Kurse umzustellen. Das bedeute unter anderem doppelter klinischer Unterricht mit entsprechend doppeltem Bedarf an Räumen und Dozenten, doppelte Praktikastellen oder auch ein doppeltes Bewerberverfahren.

Der Vorteil läge jedoch in Zeiten des Fachkräftemangels auf der Hand, da es dadurch mehr hervorragend ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegekräfte gäbe, die den klinischen Alltag auf den Stationen der RoMed Kliniken bereits kennen und schnell eingearbeitet werden könnten. „Und wir übernehmen die Absolventen gern, wenn sie bei uns bleiben möchten“, betonte Albert. Den Absolventen gab er noch seinen Leitspruch „Freude an der Arbeit, Freude am Leben“ mit auf den Weg.

Werner Gartner, 2. Bürgermeister der Stadt Wasserburg, hatte das Bild vom ersten Ausbildungstag der Absolventen dabei und stellte fest, wie schnell die drei Jahre vergangen seien. Das Berufsbild habe sich seit Beginn der Schule vor 48 Jahren deutlich geändert, da das Augenmerk nicht nur auf Heilung allein läge, sondern auch in der Prävention.

Er betonte, dass es kein Beruf sei, den man nur erlernen könne, es sei wichtig, das nötige Gefühl für die Patienten mit zu bringen. Nun begänne ein neuer Lebensabschnitt für die Absolventen, für den er allen viel Erfolg wünschte. „Sie können sich sicher sein, Sie werden gebraucht“.

Schulleiterin Brigitte Kanamüller-Eibl und stellvertretende Schulleiterin Karin Wünsch zeigten, musikalisch hinterlegt, mit viel Humor und einem Augenzwinkern, wie unterschiedlich die Perspektiven der Schüler und Lehrer sein können. Sie bedankten sich bei den Stationen und Stationsleitungen, den Praxisanleitern und der Pflegedirektion für deren Unterstützung. Danach wurden die Zeugnisse ausgegeben.

 

 

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2 Gedanken zu „„Sie werden gebraucht!“

  1. Ich gratuliere ganz herzlich und appelliere an die Klinikleitung nicht weiter an den Stellenplänen rum zu schrauben. Das Geld kommt von zufriedenen Patienten und das fuktioniert nur mit ausreichend Pflegepersonal.

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    1. Respekt dass sich junge Leute für eine derartige Arbeit entscheiden, schade dass sie nach aktuellem Stand später um die 1000 Euro Rente bekommen…

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